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Wohnhaus nach Bombensprengung weiter unbewohnbar

Notfälle Wohnhaus nach Bombensprengung weiter unbewohnbar

Nach der Bombensprengung in München ist ein Gebäude weiter unbewohnbar. Die Bewohner dieses Hauses und alle anderen Betroffenen dürften aber auf eigene Gefahr wieder in ihre Wohnungen zurück, sagte ein Mitarbeiter des Kreisverwaltungsreferats am Samstag.

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Bombenkrater nach der Sprengung einer Fliegerbombe in München. Die Druckwelle hatte viele Häuser beschädigt.

Quelle: Marc Müller

München. Keines der knapp 20 beschädigten Häuser im Sprenggebiet sei einsturzgefährdet. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war am Montag gefunden und am Dienstag gesprengt worden. 2500 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Sperrung um den Fundort der Bombe war am Freitag wieder aufgehoben worden.

Ein rund ein Kilo schwerer Bombensplitter schlug etwa 660 Meter vom Fundort der Bombe im Innenhof der Versicherung Münchner Rück ein. "Es ist ein etwa 20 Zentimeter langer und zehn Zentimeter breiter Bombensplitter mit extrem scharfen Kanten," sagte Ludwig Lommer, Leiter des Zentralbereichs Services, der "Abendzeitung" (Samstag). "Schrammen an der Wand und Spuren von Hauswandfarbe am Bombensplitter lassen darauf schließen, dass der Splitter zunächst an der Wand aufprallte und dann zu Boden fiel." Eine Sprecherin der Münchner Rück bestätigte den Bericht am Samstag.

dpa

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