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Panorama Zahl der Opfer nach Erdbeben in Japan steigt weiter
Nachrichten Panorama Zahl der Opfer nach Erdbeben in Japan steigt weiter
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09:48 07.09.2018
Einsatzkräfte der Polizei suchen nach einem Erdbeben an einem eingestürtzten Haus nach Überlebenden. Quelle: -/kyodo/dpa
Tokio/Sapporo

Nach dem schweren Erdbeben in Nordjapan geht die Suche nach Überlebenden weiter. Nach Angaben der Regierung vom Freitag stieg die Zahl der Toten auf 16. Weitere 26 Menschen werden auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido noch vermisst. Mehr als 1,5 Millionen Haushalte seien derweil weiter von der Stromversorgung abgeschnitten. Bis das Stromnetz wieder vollständig instand gesetzt sei, werde es vermutlich noch mehrere Tage dauern, hieß es. Rund 42.000 Haushalte seien zudem von der Wasserzufuhr abgeschnitten.

Rettungskräfte stehen vor einem Berg, der durch das Beben abgerutscht ist. Quelle: Eugene Hoshiko/AP

Als ob das noch nicht reicht, droht am Wochenende neue Gefahr: Meteorologen erwarten starken Regen, der Erdrutsche auslösen könnte. Japan wird derzeit von einer Serie von Naturkatastrophen heimgesucht. Nachdem die Menschen im Sommer unter einer beispiellosen Hitzewelle gelitten hatten, traf Anfang der Woche der erste schwere Tropensturm des Jahres auf den kleinen Pazifikstaat. Mindestens ein Mensch kam dabei ums Leben.

Das Beben hatte die Menschen im Schlaf überrascht

Das Beben der Stärke 6,7 hatte die Menschen am Donnerstagmorgen um kurz nach 3 Uhr im Schlaf überrascht. Rund 300 Menschen wurden verletzt. Etwa 6400 Menschen mussten die Nacht zum Freitag in Notunterkünften verbringen, während die Region von bereits rund 100 Nachbeben weiter erschüttert wird. Die Meteorologische Behörde warnte auch für die nächsten Tage mit andauernden Nachbeben.

Einige Städte sind massiv von Erdrutschen betroffen

Japans Fernsehsender zeigten Bilder von völlig zerstörten Wohngebäuden und aufgerissenen sowie mit Schlamm überschwemmten Straßen. Während die Einsatzkräfte in der von massiven Erdrutschen betroffenen Stadt Atsuma weiter nach möglichen Überlebenden suchten, wurden die Aufräumarbeiten in der Katastrophenregion fortgesetzt.

Von dpa/RND

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