Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Politik AfD-Bundeskonvent rügt Gauland und Höcke
Nachrichten Politik AfD-Bundeskonvent rügt Gauland und Höcke
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:34 08.01.2017
Alexander Gauland (links), stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei Alternative für Deutschland (AfD) und Björn Höcke, Landes- und Fraktionschef der AfD in Thüringen. Quelle: dpa
Hannover

Der 56-köpfige AfD-Bundeskonvent sprach am Wochenende in Kassel mit großer Mehrheit eine Rüge gegen die Landesvorsitzenden von Brandenburg und Thüringen, Alexander Gauland und Björn Höcke, aus. „Es gab keine Diskussion darüber. Die Entscheidung war sehr eindeutig“, bestätigte Bayerns AfD-Landeschef Petr Bystron dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Der Konvent rügte, Gauland und Höcke hätten klar gegen Grundregeln der Partei verstoßen. Beide hatten Ende November dem Ko-Landesvorsitzenden von Nordrhein-Westfalen und Ehemann Petrys, Marcus Pretzell, in einer gemeinsamen Erklärung „Mauscheleien in Hinterzimmern“ vorgeworfen.

Die Versammlung forderte Gauland und Höcke auf, unverzüglich eine Ehrenerklärung abzugeben und sich künftig an einen Beschluss vom 14. August zu halten, der Parteimitglieder dazu verpflichte, „mehr miteinander“ und „weniger übereinander“ zu reden.

Von RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die SPD-Führung gibt nichts auf schwache Umfragewerte und formuliert hehre Wahlziele - dabei ist ihr Kandidat noch nicht einmal benannt. Mit Spannung wird ein Treffen der Parteispitze am Dienstag erwartet.

08.01.2017
Politik Für Pflegebedürftige - Grüne: Sexdienste auf Rezept

Pflegebedürftige und Behinderte sollen nach den Vorstellungen einer Grünen-Abgeordneten in Zukunft Sex mit Prostituierten bezahlt bekommen. Als Vorbild könnten die Niederlande fungieren.

08.01.2017

FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki hat CDU-Generalsekretär Peter Tauber für dessen Attacken gegen FDP-Chef Christian Lindner scharf kritisiert. „Mit seinen unverschämten Äußerungen hat sich Herr Tauber als ernstzunehmender Gesprächspartner endgültig disqualifiziert“, erklärte Kubicki.

08.01.2017