Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Politik Affen-Theater geht in die Verlängerung
Nachrichten Politik Affen-Theater geht in die Verlängerung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 24.10.2018
Von Ulf B. Christen
Die Gorillas von Liu Ruowang sind im Sommer vor dem Landeshaus in Kiel enthüllt worden. Die Kunst-Aktion wird nun bis Ende des Jahres verlängert. Quelle: Frank Peter
Kiel

Wie Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) auf Anfrage am Dienstag mitteilte, sollen die zehn Riesen-Gorillas nicht wie ursprünglich angedacht in diesen Wochen abgebaut werden. „Die Begeisterung über die Skulpturen hält an“, sagte Schlie. Die Affen sind bei Spaziergängern ein beliebtes Fotomotiv.

Kunstaktion bis Jahresende verlängert

Schlie verwies zudem auf den Wunsch von Politikern aus mehreren Fraktionen, die stattlichen Skulpturen (3,50 Meter hoch und 600 Kilogramm schwer) „auch mal im Schnee“ zu sehen. Die Kunstaktion soll deshalb mindestens bis Jahresende verlängert werden.

Die Affen des chinesischen Künstlers Liu Ruowang wurden Mitte Juli vor dem Landeshaus enthüllt und waren zuvor auf der Nordart in Büdelsdorf zu sehen. Das Affen-Theater kostet den Steuerzahler keinen Cent. Es wurde von Sponsoren bezahlt.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wenige Tage vor Beginn der zweitägigen Bauministerkonferenz im Norden hat die Kieler SPD-Landtagsabgeordnete und baupolitische Fraktionssprecherin Özlem Ünsal CDU-Minister Hans Joachim Grote inhaltliche Versäumnisse vorgeworfen - und die Gründung einer landeseigenen Gesellschaft vorgeschlagen.

Christian Hiersemenzel 24.10.2018

An diesem Mittwoch tagt die Kohlekommission im rheinischen Revier: Wieder einmal geht es um den Fahrplan für ein Ende der Braunkohleverstromung. Die Wirtschaft tritt auf die Bremse und warnt vor einem zu ehrgeizigen Vorgehen.

24.10.2018

Bei der Beratungsstelle Radikalisierung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge können sich Angehörige oder Freunde melden. Sie tun dies heute weniger häufig als vor zwei Jahren. Problematisch werten Experten jedoch die zunehmende Radikalisierung von Kindern und die Betreuung von Rückkehrern.

24.10.2018