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Albig: Windmesse-Streit belastet Verhältnis zu Hamburg nicht

Energie Albig: Windmesse-Streit belastet Verhältnis zu Hamburg nicht

Der Windmesse-Streit zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg beeinträchtigt nach Worten des Kieler Ministerpräsidenten Torsten Albig nicht die Beziehungen zwischen den Ländern.

Kiel. "HusumWind belastet die Zusammenarbeit mit Hamburg natürlich nicht", sagte der SPD-Politiker der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag. "Wir haben eine inhaltliche Auseinandersetzung, und wir wollen eine inhaltliche Lösung miteinander finden." Diese sollte den Norden stärken und ihn nicht in zwei Teile zerbrechen lassen, die dann einzeln schwächer sind als das, was es heute gibt. Er freue sich, dass Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) Gesprächsbereitschaft bekundet hat.

Nach dem Scheitern von Verhandlungen zeichnet sich für 2014 außer der Messe am Traditionsstandort Husum auch eine in Hamburg ab. "Ich glaube, die Hamburger sehen das auch so, dass die Vorstellung, dies wäre ein ganz normales wettbewerbliches Verfahren zwischen zwei Unternehmen, nicht ganz der Raumwirkung entspricht, die diese Messe für Norddeutschland hat", sagte Albig. "Das ist nicht einfach Unternehmen A gegen Unternehmen B und der Bessere gewinnt." In Husum seien gerade mittelständische Aussteller irritiert. Sie könnten nicht zwischen Husum und Hamburg pendeln. "Ich hoffe sehr, dass die Gespräche vielleicht auch mit Blick auf 2014 noch einmal aufgenommen werden", sagte Albig. Husum habe vor Wettbewerb keine Angst. Aber für 2014/2016 sollte es ein zusammenhängendes Konzept geben.

dpa

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Führt der Standortstreit um die Windmesse im Norden doch noch zu einer Aufgabenteilung zwischen Hamburg und Husum? Äußerungen aus dem Lager der Kieler Koalition könnten darauf hindeuten.

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