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Politik Terror-Angriff auf Nachtclub – 39 Tote
Nachrichten Politik Terror-Angriff auf Nachtclub – 39 Tote
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08:52 01.01.2017
Angriff auf einen der größten Nachtclubs im Zentrum Istanbuls: Nach offiziellen Angaben sind mindestens 35 Menschen getötet worden. Quelle: AP/dpa
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Istanbul

Bei einem Angriff auf die Silvesterfeier in einem der größten Nachtclubs im Zentrum Istanbuls sind mindestens 39 Menschen getötet worden. Außerdem seien etwa 40 Menschen verletzt worden, sagte Istanbuls Gouverneur Vasip Sahin am Sonntagmorgen am Anschlagsort. "Das ist ein Terrorangriff." Mindestens ein Angreifer habe sich Zugang zum Club verschafft, indem er am Eingang einen Polizisten und einen Zivilisten erschoss. Bisher ist bekannt, dass sich unter den Opfern 15 Ausländer befinden sollen. Der äußerst beliebte "Club Reina" im Zentrum der Metropole ist auch für viele Touristen ein beliebtes Party-Ziel.

Die Nachrichtenagentur DHA sowie der Sender CNN Turk meldeten, zwei als Weihnachtsmänner verkleidete Terroristen seien in den Nachtclub eingedrungen und hätten das Feuer mit automatischen Waffen eröffnet. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete dagegen ebenfalls nur einen Bewaffneten, der in den Club am Bosporusufer eingedrungen sei. Der oder die Täter sind, Stand 11 Uhr Orstzeit am 1. Januar weiterhin auf der Flucht.

Die Nachrichtenagentur DHA berichtete, zum Zeitpunkt des Angriffs seien 700 bis 800 Menschen zu Silvesterfeierlichkeiten in dem Club gewesen. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie zahlreiche Kranken- und Polizeiwagen vor dem Club Reina standen. Nähere Angaben zu den Opfern gab es zunächst nicht.

Aus Angst vor möglichen Anschlägen waren in der Silvesternacht nach Angaben von Medien rund 17.000 Polizisten in Istanbul im Einsatz. An der zentralen Ausgehmeile Istiklal Caddesi kontrollierten Sicherheitskräfte die Zugänge und durchsuchten Taschen.

Die deutsche Botschaft hatte in einer Mitteilung an Deutsche angesichts der Terrorgefahr mitgeteilt: "Die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen und Festlichkeiten an Silvester und Neujahr sollte verantwortungsvoll geprüft werden."

RND/dpa

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