Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Politik BUND: Industrielle Tierhaltung macht Nord- und Ostsee kaputt
Nachrichten Politik BUND: Industrielle Tierhaltung macht Nord- und Ostsee kaputt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:56 04.09.2012

"Größtes Umweltproblem für unsere Meere ist zunehmend die industrielle Landwirtschaft mit ihren großen Massentierhaltungsanlagen - es kommt zu viel Dünger und Gülle auf die Felder, über die Flüsse landen sie in den Meeren", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger am Dienstag in Kiel.

Während die Niederlande und Dänemark ihre Agrarpolitik geändert hätten, werde Deutschland seit etwa zehn Jahren zum Eldorado der industriellen Massentierhaltung - und ein Ende der Entwicklung sei nicht abzusehen, kritisierte Weiger. Er forderte die norddeutschen Länder und die Bundesregierung auf, sich für eine grundlegende Änderung der EU-Förderung der Landwirtschaft einzusetzen. Im Herbst sollen die Weichen für die neue siebenjährige EU-Förderperiode von 2014 an gestellt werden. Statt der pauschalen Grundförderung von 300 Euro je Hektar müsse die Vergabe künftig an ökologische Kriterien geknüpft werden, forderte Weiger.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Menschen mit schwarzer Hautfarbe wird von Türstehern auf der Hamburger Reeperbahn häufig der Eintritt in Diskotheken und Clubs verwehrt. Das ist zumindest das Ergebnis eines "Diskotests", den die Antidiskriminierungsberatung basis & woge am vergangenen Wochenende gemacht hat.

04.09.2012

In ihrem Kampf um höheres Honorar haben erste Fachärzte die angekündigten Protesten gestartet und Patienten ins Krankenhaus weitergeschickt. Flächendeckende Maßnahmen folgten noch im September, bekräftigte eine Allianz von 24 freien Ärzteverbänden am Dienstag in einer Mitteilung.

04.09.2012

Hamburg hat im vergangenen Jahr etwas mehr Geld für Asylbewerber ausgegeben als 2010. Insgesamt beliefen sich die Leistungen auf 43,9 Millionen Euro, teilte das Statistikamt Nord am Dienstag in Hamburg mit.

04.09.2012
Anzeige