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Parteivorsitz: Baerbock begrüßt Debatte

Grüne Parteivorsitz: Baerbock begrüßt Debatte

Annalena Baerbock, Kandidatin für den Bundesvorsitz der Grünen, begrüßt die Debatte um eine Satzungsänderung beim Parteitag Ende Januar, die dem schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck die Übernahme des Parteivorsitzes ermöglichen soll.

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Annalena Baerbock im KN-Interview.

Quelle: Frank Peter

Kiel. „Als die Satzung geschrieben wurde, hat sich die Frage, ob eine Ministerin oder ein Minister aus dem aktiven Amt heraus Parteivorsitzender werden kann, nicht akut gestellt. Damals hatten wir noch keine Minister“, sagt Baerbock. „Die Situation ist jetzt eine andere, und darauf müssen wir reagieren. Es ist gut, dass wir diese Frage jetzt angehen.“ Habeck hat seine Kandidatur an die Bedingung geknüpft hat, für eine Übergangszeit noch Minister in Kiel bleiben zu können.

Dass sie wie Habeck dem Realo-Flügel der Grünen zugerechnet wird, sieht Baerbock bei der Wahl der Grünen-Doppelspitze nicht als Nachteil. „Die Flügel gehören zur DNA unserer Partei, deshalb tue ich auch nicht so tun, als könnte man sie einfach abschaffen. Aber ich sehe den Parteivorstand als Team, das größer ist als nur die Vorsitzenden.“

Ein ausführliches Interview mit Annalena Baerbock lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Kieler Nachrichten.

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Ein Artikel von
Christian Hiersemenzel
Landeshaus-Korrespondent

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