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Politik Korvetten sind aus dem Mittelmeer zurück
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12:00 14.01.2018
Von Frank Behling
Russland Fregatte "Soobraztelny" kehrte vom Syrien-Einsatz aus dem Mittelmeer zurück.  Quelle: Frank Behling

Ein russischer Marineverband mit zwei Lenkwaffenfregatten und zwei Hilfsschiffen ist am Freitag von einem Mittelmeer-Einsatz wieder in die Ostsee zurückgekehrt. Die Fregatten „Soobraztelny“ und „Boikiy“ waren drei Monate auf Fernfahrt und sollen am Montag in ihren Heimathafen Baltiysk bei Kaliningrad zurückkehren. Die beiden Einheiten waren zusammen mit dem Tanker „Kola“ am 14. Oktober aus Baltiysk ausgelaufen und hatten nach Mitteilung der russischen Marine eine Vielzahl an Übungen und auch Einsätze ausgeführt. 

Dabei waren die Schiffe auch an  Operationen der russischen Marine im östlichen Mittelmeer vor der syrischen Küste beteiligt und haben den Hafen Limassol auf Zypern besucht. Ein Auftrag war dabei die Bekämpfung von Terroristen sowie die Stärkung der russischen Militärpräsenz in der Region, so heißt es in der Mitteilung der russischen Marine.  Begleitet werden die Fregatten von dem russischen Marinetanker „Kola“ und dem Bergungsschlepper „SB 921“.

Bei der Rückfahrt in die Ostsee wurde der Verband von Seestreitkräften der Nato überwacht. Im Ärmelkanal waren britische und niederländische Einheiten zur Beschattung im Einsatz. Bei der Passage der dänischen Meerengen und der Insel Fehmarn waren am Freitag dänische Patrouillenboote "Diana" und "Nymfen" in der Nähe der russischen Schiffe.  Die deutsche Marine beteiligt sich nicht mit Schiffen an der Beobachtung der russischen Einheiten.

Die 104 Meter langen und rund 2200 Tonnen verdrängenden Fregatten wurden  erst 2011 und 2013 in Dienst gestellt und gehören zu den modernsten Einheiten der russischen Marine.

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