3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
"Bombe" war Batteriemessgerät

Kieler Landtag evakuiert "Bombe" war Batteriemessgerät

Bombenalarm im Kieler Landtag: Wegen eines Pakets, aus dem Drähte ragten, mussten rund 200 Mitarbeiter des Landtags und des Finanzministeriums am Mittwochvormittag die Gebäude verlassen. Der Kampfmittelräumdienst gab nach eineinhalb Stunden Entwarnung. Das Paket enthielt ein ungefährliches Batteriemessgerät.

Voriger Artikel
Kauder ermuntert Muslime zum Bau von Moscheen
Nächster Artikel
Schäuble bleibt bei Ehegatten-Splitting für Homo-Paare hart

Der Sprecher der Polizeidirektion Kiel, Matthias Arends, zeigt am Mittwoch das Paket mit dem selbst gebastelten Batterietester. Das Gerät hat am Vormittag für eine Evakuierung des Kieler Landeshauses und des angrenzenden Finanzministeriums gesorgt.

Quelle: Paesler

Kiel. In dem beschädigten Paket, das am Mittwoch gegen 9 Uhr in der Poststelle des Kieler Landtags einging, waren Drähte zu sehen. Sofort löste die Landtagsverwaltung über das 1. Polizeirevier Bombenalarm aus. Der Düsternbrooker Weg wurde zwischen Reventlouallee und Karolinenweg gesperrt, das Finanzministerium und der Landtag evakuiert.

Bombenalarm im Kieler Landtag: Wegen eines Pakets, aus dem Drähte ragten, mussten rund 200 Mitarbeiter des Landtags und des Finanzministeriums am Mittwochvormittag die Gebäude verlassen. Der Kampfmittelräumdienst gab nach eineinhalb Stunden Entwarnung. Das Paket enthielt ein ungefährliches Batteriemessgerät.

Zur Bildergalerie

Nachdem sich die etwa 200 Mitarbeiter des Landtags und des Finanzministeriums auf der Krusenkoppel eingefunden hatten, röntgte der Kampfmittelräumdienst das Paket. Dabei zeigte sich, dass es ein ungefährliches Batteriemessgerät enthielt. Gegen 10.30 Uhr wurde die Straßensperrung wieder aufgehoben, der Kampfmittelräumdienst gab Entwarnung.

Ein Anruf bei dem Absender, dessen Name auf dem Paket stand, brachte Aufklärung: Mit dem von Kindern aus Holz, Drähten und einer Glühlampe gebastelten Gerät habe er darauf aufmerksam machen wollen, dass Batterien nicht einfach weggeworfen, sondern vorher auf ihren Ladezustand überprüft werden. Das verdächtige Paket, aus dem Drähte hingen, sei an Landtagspräsident Schlie (CDU) adressiert gewesen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel