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DGB fordert Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen

Gewerkschaften DGB fordert Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert einen Mindestlohn von 8,90 Euro bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen. Dies sollte das von der Landesregierung geplante Tariftreue- und Vergabegesetz in Schleswig-Holstein vorsehen, sagte Uwe Polkaehn, Chef des DGB-Bezirks Nord, am Donnerstag in Kiel.

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Uwe Polkaehn, Bezirksvorsitzender des DGB Nord.

Quelle: Bodo Marks/Archiv

Kiel. Es solle die Tarifbindung von Unternehmen vorschreiben, die öffentliche Aufträge erhalten. Das müsse nicht nur für Vergaben des Landes, sondern auch der Kommunen und Kreise gelten. Laut Polkaehn wurden 2010 allein vom Land Investitionen in einer Größenordnung von etwa zwei Milliarden Euro getätigt. Polkaehn begrüßte die Ankündigung der Landesregierung, "das fortschrittlichste Landesvergabegesetz Deutschlands zu schaffen und so ein wichtiges Startsignal für den gesetzlichen Mindestlohn zu geben." Das Gesetz soll im September in den Landtag eingebracht werden.

dpa

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