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Döring kritisiert Haschisch-Pläne

Koalition Döring kritisiert Haschisch-Pläne

Der frühere schleswig-holsteinische Justizminister Uwe Döring (SPD) hat die Pläne der Landesregierung für eine Liberalisierung der Drogenpolitik kritisiert. Drogenkonsumenten vor Kriminalisierung schützen zu wollen, wie dies der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und SSW vorsehe, sei „schlichter Unfug“.

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"Wer Cannabis kauft, macht sich strafbar", sagt der ehemalige Justizminister Uwe Döring (SPD).

Quelle: Daniel Karmann

Kiel. „Wer Cannabis kauft, macht sich strafbar. Punkt!“, meinte Döring laut der Nachrichtenagentur dpa. In einem Gastbeitrag für die „Lübecker Nachrichten“ schrieb er: „Ich wünsche mir keine Diskussion, bei der die Kippe am Strand verboten und verfolgt wird, bei der Tüte aber ein Auge zugedrückt wird!“ Zugleich wies der frühere Minister und SPD-Parteiratsvorsitzende Pläne der Koalition zurück, die sogenannte „geringe Menge“ von derzeit sechs Gramm Cannabis, die Konsumenten für den gelegentlichen Eigenbedarf mit sich führen können, anzuheben.

 Er habe in seiner Amtszeit die Grenze auf sechs Gramm abgesenkt, „weil der Cannabis- Konsum insbesondere bei Kindern und Jugendlichen angestiegen und das Einstiegsalter abgesunken war“, schrieb er in den Lübecker Nachrichten (Samstagsausgabe).

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