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Politik AfD in wachsender Nähe zu Neonazis
Nachrichten Politik AfD in wachsender Nähe zu Neonazis
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11:55 05.09.2018
Die Jamaika-Koalitionsfraktionen hatten die Aktuelle Stunde im Landtag wegen Äußerungen der AfD-Landesvorsitzenden von Sayn-Wittgenstein im Zusammenhang mit Vorfällen in Chemnitz durchgesetzt. Quelle: Carsten Rehder
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Kiel

SPD-Fraktionschef Ralf Stegner sagte am Mittwoch, Äußerungen der AfD-Landesvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Doris von Sayn-Wittgenstein nach den Vorgängen in Chemnitz seien eine Schande für das Parlament. Stegner sprach sich auch dafür aus, die AfD vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen.

CDU-Fraktionschef Tobias Koch hielt der AfD vor, sich nicht von Neonazis abzugrenzen, wie die Demonstrationen in Chemnitz gezeigt hätten. AfD-Politiker wie Björn Hocke hätten gemeinsam mit Pegida-Vertretern und Hitlergruß zeigenden Neonazis demonstriert. Sayn-Wittgenstein hielt den anderen Parteien in einem knapp 30-sekündigen Redebeitrag vor, sie seien für Morde von Asylbewerbern verantwortlich. AfD-Fraktionschef Jörg Nobis bezeichnete die öffentlich-rechtlichen Medien als "Lügenpresse".

Von lno

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