3 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
Greenpeace protestiert vor Tankstelle gegen Ölbohrungen in Alaska

Energie Greenpeace protestiert vor Tankstelle gegen Ölbohrungen in Alaska

Greenpeace-Aktivisten haben am Freitag vor einer Shell-Tankstelle am Hamburger Dammtor-Bahnhof gegen Ölbohrungen in der Arktis protestiert. Auf einer Großbildleinwand und mehreren Monitoren zeigten sie Twitter-Meldungen von Internet-Nutzern, die ihren Unmut über die Bohrungen äußerten.

Voriger Artikel
Bündnis der Islamischen Gemeinden verurteilt Gewalt
Nächster Artikel
Ausschuss lässt fünf Bewerber zur Kieler OB-Wahl zu

»Shell raus aus der Arktis!».

Quelle: Christian Charisius

Hamburg. Die Bohrungen von Shell gefährdeten das einzigartige Ökosystem in der Region, erklärte Kai Britt, Ölexperte von Greenpeace. Dies sei der Grund der Online-Demo, die am Freitag nur in Hamburg auf öffentlich aufgestellten Bildschirmen zu sehen war. Weltweit hätten sich seit Juni auf einer speziellen Website (www.savethearctic.org) eineinhalb Millionen Menschen als Arktisschützer registriert.

Shell hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Tagen damit begonnen, vor der Westküste Alaskas das obere Segment eines Bohrlochs zu bohren. Derzeit werde noch nicht in tiefer gelegene, ölhaltige Zonen vorgestoßen. Greenpeace fordert ein Ende der Bohrungen und ein Schutzgebiet rund um den Nordpol. "Wir respektieren das Recht eines Jeden, seine Meinung frei zu äußern", kommentierte eine Shell-Sprecherin die aktuellen Proteste. Das Unternehmen sei in Alaska seit mehr als 50 Jahren aktiv.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3