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Immer mehr Selbstanzeigen im Norden

Steuer-CDs Immer mehr Selbstanzeigen im Norden

Im Streit um den Ankauf von CDs mit Steuerdaten hat Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) auf die erhöhte Zahl von Selbstanzeigen verwiesen.

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Der Ankauf einer Steuer CD bleibt umstritten.

Kiel. Im August gab es demnach 19 Selbstanzeigen in Schleswig-Holstein, fast doppelt so viele wie im Juli. Dies sei der höchste Wert seit Oktober 2010. "Die seit Juli wieder steigende Anzahl der Selbstanzeigen zeigt, dass es richtig ist, CDs mit Steuerdaten zu kaufen", betonte Heinold. Das Land werde sich deshalb weiterhin daran beteiligen. Den Angaben zufolge gab es im Januar 4, im Februar 6, im März keine, im April 2, im Mai 3, im Juni 3 und im Juli 10 Selbstanzeigen im Norden.

Nordrhein-Westfalen hatte mit dem Kauf von Daten mutmaßlicher Steuersünder in diesem Sommer starken Wirbel ausgelöst. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) unternahm jüngst einen Vorstoß für ein gesetzliches Verbot zum Ankauf gestohlener Steuerdaten. Damit heizte sie die Debatte auch in ihrer eigenen Partei erneut an.

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