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07:00 13.01.2018
Von Bastian Modrow
Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) im KN-Interview Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Im Interview mit den Kieler Nachrichten kündigt Grote an, eine neue Kommunikationsstruktur etablieren zu wollen. Die Direktionen im Land sollen selbstständiger werden, die Polizeiführer mehr Autonomie bekommen und sich untereinander intensiver austauschen.

Grote bezeichnet seine Ziele als Ergebnis aus Gesprächen, die er in den vergangenen Monaten mit Beamten geführt habe. „Nicht jeder, der bislang Kontakt zur Polizeibeauftragten gesucht hat, hat Misstrauen gegenüber der Führung. Nicht bei jedem geht es um Mobbing“, so der Minister. Häufig spielten alltägliche Probleme eine Rolle und der Wunsch, sich ohne Einhaltung hierarchischer Ebenen einbringen zu können. „Ich weiß, dass Kollegen mit ihren kreativen Ideen aus ihrer alltäglichen Arbeit in der Vergangenheit häufig nicht durchgedrungen sind.“

Der Minister stellt klar: „Wir müssen weg davon, dass Beschwerden als Querulanten- oder Denunziantentum angesehen werden.“ Dass sich Polizisten angstfrei äußern können, sei „unverzichtbar“. Grote wünscht sich einen direkteren Draht zu den Beschäftigten. „Ich will wissen, was unsere Polizisten bewegt. Demotivierte und enttäuschte Kollegen dürfen uns nicht verloren gehen.“

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