Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Politik Kramp-Karrenbauer: Hätte meine Kinder für Klima-Demo-Teilnahme nicht entschuldigt
Nachrichten Politik Kramp-Karrenbauer: Hätte meine Kinder für Klima-Demo-Teilnahme nicht entschuldigt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:45 16.03.2019
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hätte ihre Kinder für eine Teilnahme an Klimaschutz-Demonstrationen nicht in der Schule entschuldigt. Quelle: Swen Pförtner/dpa
Berlin

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die seit Wochen an Freitagen für mehr Klimaschutz demonstrierenden Schüler aufgerufen, ihre Proteste auf die unterrichtsfreie Zeit zu verlegen. „Ich freue mich, dass Schüler auf die Straße gehen, um für etwas zu demonstrieren, was ihnen wichtig ist“, sagte Kramp-Karrenbauer auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Berlin. Die Demonstrationen wären aber „überzeugender, wenn sie nicht in der Schulzeit, sondern in der Freizeit stattfinden würden“.

Wenn ihre eigenen Kinder an den Demonstrationen teilgenommen hätten, hätten sie „von mir keine Entschuldigung für die Fehltage erhalten“, sagte Kramp-Karrenbauer auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Berlin. Sie hätte ihren Kindern dann auch keinen Nachhilfeunterricht bezahlt, um versäumten Unterrichtsstoff aufzuholen. „Wer alt genug ist, zu demonstrieren, ist auch alt genug, um sich auf den Hosenboden zu setzen, um den Stoff nachzuholen“, sagte Kramp-Karrenbauer.

Den Parteien, die die Demonstrationen unterstützen, bescheinigte Kramp-Karrenbauer Populismus. Es sei offen, ob linke und grüne Parteien die Schüler unterstützen würden, „wenn es nicht um das Klima ginge, sondern um ein anderes Thema, das politisch nicht so opportun ist“, sagte sie.

Unter dem Motto „Fridays for Future“ demonstrieren seit Wochen Schüler an Freitagen in vielen Ländern für besseren Klimaschutz. Am vergangenen Freitag hatten an den Demonstrationen deutschlandweit mehrere 10.000 Menschen teilgenommen.

Von vat./RND

Die Lage in Paris scheint wieder außer Kontrolle zu geraten. Zahlreiche „Gelbwesten“ plünderten Läden und zerschlugen Schaufenster im Herzen von Paris. Bei den Protesten ging ein Wohnhaus in Flammen auf.

16.03.2019

Einen Tag nach dem Terroranschlag auf zwei Moscheen in Christchurch ist das Entsetzen immer noch groß. Neuseelands Premierministerin nennt neue Details zu den Opfern – und kündigt rasche Konsequenzen an.

16.03.2019

Die CDU schlägt das nächste Kapitel in der Debatte um Ex-Fußballnationalspieler Mesut Özil auf: Generalsekretär Paul Ziemiak fordert den Ex-Fußballnationalspieler zu einem Appell an den türkischen Präsidenten Erdogan auf.

16.03.2019