Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Politik Landesregierung will E-Sport fördern
Nachrichten Politik Landesregierung will E-Sport fördern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:09 06.09.2018
Einstimmig beschloss das Parlament am Donnerstag einen Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU, Grünen und FDP sowie des SSW, E-Sport zu fördern. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa (Symbolbild)
Anzeige
Kiel

"Genauso könnten wir uns beim E-Sport auf die herausragenden Medienkompetenzen fokussieren, die dadurch eingeübt werden.", sagte Grote.

Auch ihm falle es schwer, Computerspiele als Sportart zu betrachten, räumte Grote ein. "Aber beim Schach sitzen die Leute auch nur am Tisch." Niemand bezweifle die geistige Hochleistung der Schachspieler. Ob aber Egoshooter-Spiele mit um sich schießenden Figuren dem ethischen Maßstab des Sports entsprächen, werde deutschlandweit diskutiert. "Möglicherweise wird man nur einzelne Spiele als Sport anerkennen."

Gemeinsames Konzept entwickelt

Einstimmig beschloss das Parlament einen Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU, Grünen und FDP sowie des SSW, E-Sport zu fördern. E-Sport steht für elektronischen Sport, also den geregelten Wettkampf zwischen Menschen mit Hilfe von Computer- und Videospielen. Die Landesregierung soll nun gemeinsam mit Kommunen und Sportverbänden Strukturen und Konzepte zur Förderung und Begleitung von Gaming und E-Sport entwickeln.

Grote sagt Hilfe zu

Landtags-Vizepräsident Rasmus Andresen (Grüne) sagte, "Videospiele sind Kultur". Wer E-Sport anerkenne, erkenne die Lebensrealitäten vieler junger und einiger älterer Menschen an. Innenminister Grote sagte dem E-Sport die nötige Hilfestellung zu. "Aber wir wollen die Regeln auch mitprogrammieren, nach denen dieses Spiel läuft."

Von dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Politik Demokratiefeindliche Bestrebungen - Thüringens Verfassungsschutz nimmt AfD ins Visier

Äußerungen von Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke haben den Verfassungsschutz alarmiert. Dieser will die Partei prüfen. Entscheidend sei herauszufinden, inwieweit extremistische Positionen die Partei insgesamt prägen. Belasten könnte Höcke unter anderem Material aus dem Parteiausschlussverfahren.

06.09.2018

Mehr Beschäftigte bei Polizei und Justiz, weitreichende Änderungen im Strafrecht – die Union will eine „Sicherheitsoffensive für Deutschland“. Die Vorlage dazu soll auf ihrer Klausur am Freitag beschlossen werden.

06.09.2018

Schleswig-Holsteins neuer Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) hat den von den Folgen der Dürre betroffenen Landwirten Unterstützung zugesichert.

06.09.2018
Anzeige