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Politik Libysche Führung tauscht Milizenkommandeure aus
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10:26 25.09.2012
Libyens Parlamentspräsident Mohammed al-Magarief bei einem Besuch in Bengasi. Quelle: epa/str/Archiv

Diese Entscheidung ist Teil eines gemeinsamen Plans der Übergangsregierung und der Armee, um die Macht der Milizen einzudämmen.

Dies wird von der Bevölkerung schon lange gefordert. Nach der tödlichen Attacke auf das US-Konsulat in Bengasi Mitte September wuchs die Kritik an den Milizen. Parlamentspräsident Mohammed al-Magarief hatte am Sonntag erklärt, die Milizen hätten nun 48 Stunden Zeit, um ihre Waffen abzugeben oder unter das Dach der staatlichen Sicherheitsorgane zu schlüpfen.

Die junge libysche Demokratie hat noch Kinderkrankheiten. Eine Sitzung des Parlaments war am Montagabend in Tripolis unterbrochen worden, nachdem sich eine Gruppe verärgerter junger Männer Zugang zum Sitzungssaal verschafft hatte. Die libysche Nachrichtenagentur Al-Tadhamun berichtete, die Männer seien unbewaffnet gewesen. Sie hätten ihre persönlichen und beruflichen Anliegen aber so lautstark vorgetragen, dass eine Fortsetzung der Sitzung nicht möglich gewesen sei.

dpa

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