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Politik Günther pocht auf Kurs der Mitte
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19:25 02.11.2018
Daniel Günther: "Wenn die CDU Volkspartei der Mitte bleiben will, dann muss die Person, die man an die Spitze wählt, ein Angebot für alle Flügel der Partei machen." Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
Kiel/Berlin

Günther hielt nun dagegen: "Migration ist nicht das wichtigste Thema", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Sonnabend). Es sei eines von mehreren wichtigen Themen, neben der Zukunft der sozialen Sicherung, der Digitalisierung, der Pflege und dem Fachkräftemangel.

Mit Blick auf die Vorsitzendenwahl sagte Günther weiter: "Es darf keinen Bruch geben mit dem Kurs der Mitte der letzten Jahre." Den Namen der kandidierenden Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, die am ehesten dafür steht, nannte er dabei nicht. "Wenn die CDU Volkspartei der Mitte bleiben will, dann muss die Person, die man an die Spitze wählt, ein Angebot für alle Flügel der Partei machen." Günther fügte an: "Man darf nicht nur auf die Enttäuschten abzielen."

Die Pressekonferenz des Ex-Unionsfraktionschefs Friedrich Merz zu seiner Kandidatur habe er, Günther, so verstanden, dass Merz die gesamte Breite der Partei im Blick habe und nicht nur den Wirtschaftsflügel. "Es muss aber klar sein, dass das alleine auch nicht reicht", fügte Günther hinzu.

Von RND/dpa

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