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13:15 09.08.2013
Der Bürgerschaftsabgeordnete C. de Vries. Quelle: Christian Charisius/Archiv
Hamburg

"Wir sind mit unseren Beratungen weitgehend durch", sagte der Bürgerschaftsabgeordnete Christoph de Vries (CDU) am Freitag und bestätigte damit einen Bericht vom "Hamburger Abendblatt". Die SPD-Abgeordnete Melanie Leonhard erklärte, damit sei der Ausschuss genau im Zeitplan geblieben.

Die Bürgerschaft hatte den Sonderausschuss im April 2012 eingesetzt. Er sollte die Umstände aufklären, die Mitte Januar vergangenen Jahres zum Tod des Mädchens aus dem Stadtteil Wilhelmsburg führten. Das Gremium beleuchtete Strukturen und Abläufe und diskutierte über mögliche Verbesserungen des Kinderschutzes.

Chantal war in der Obhut ihrer drogensüchtigen Pflegeeltern an einer Überdosis des Ersatzstoffes Methadon gestorben. Das Mädchen stand dabei unter der Aufsicht des Jugendamts. Die Staatsanwaltschaft klagte beide Pflegeeltern wegen fahrlässiger Tötung und Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht an. Das Landgericht eröffnete das Hauptverfahren aber nur gegen den Pflegevater - und zwar ausschließlich wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen.

dpa

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