Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Politik New Yorker Polizei durchsuchte Zehntausende widerrechtlich
Nachrichten Politik New Yorker Polizei durchsuchte Zehntausende widerrechtlich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:42 13.08.2013
Die Polizei in New York durchsucht oft Menschen auf der Straße nach Waffen oder Drogen. Quelle: Justin Lane/Symbol
New York

n. Sie kündigte zugleich die Einsetzung eines unabhängigen Beobachters ein, der genau verfolgen soll, ob die Polizei ihr aggressives Vorgehen ändert.

Das Urteil richtet sich der "New York Times" zufolge gegen eines der Kernstücke der Anti-Kriminalitäts-Strategie des langjährigen Bürgermeisters Michael Bloomberg. Die Polizei hielt Menschen auf der Straße an, um sie dann etwa nach Waffen oder Drogen zu durchsuchen. Ist das nach Bundesgesetzen durchaus erlaubt, wenn jemand sich verdächtig verhält, hat das New York Police Department (NYPD) der Richterin zufolge aber die Grenzen weitaus überschritten.

Seit Jahren seien systematisch unschuldige Menschen ohne Verdachtsgründe angehalten und durchsucht worden, stellte Scheindlin fest. Die Polizei habe dabei zumeist junge Männer aus ethnischen Minderheitengruppen ins Visier genommen. Die Richterin hatte zuvor Dutzende Zeugen angehört, so auch Experten, nach deren Berechnungen zwischen 2004 und Mitte 2012 ungefähr 4,43 Millionen Durchsuchungen stattfanden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eine Entscheidung über den Präsidentenposten beim Landesrechnungshof in Schleswig-Holstein fällt wahrscheinlich erst nach der Bundestagswahl. Er habe vor wenigen Tagen ein gutes Gespräch mit dem CDU-Landesvorsitzenden Reimer Böge geführt, sagte SPD-Landes- und Fraktionschef Ralf Stegner am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

13.08.2013

Literaturnobelpreisträger Günter Grass hat die SPD zu mehr Offenheit gegenüber der Linkspartei aufgerufen und zugleich den ehemaligen SPD- und späteren Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine (69) scharf kritisiert.

13.08.2013
Politik FDP-Vize Christian Lindner im Interview - "Schäuble ist am Zug"

FDP-Vize Christian Lindner hat der Union „Selbstzufriedenheit“ vorgehalten. Gegenüber KN-online kritisierte er in diesem Zusammenhang die Absage von Unions-Fraktionschef Volker Kauder an eine Reform des Systems der Mehrwertsteuer auch in der nächsten Legislaturperiode. „An der FDP würde eine grundlegende Reform und Vereinfachung des Mehrwertsteuer-Systems nicht scheitern“, so Lindner. „Finanzminister Schäuble ist am Zug.“

KN-online (Kieler Nachrichten) 13.08.2013
Anzeige