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Politik Präsident fliegt nur noch Linie: Mexiko verkauft Staats-Flugzeug
Nachrichten Politik Präsident fliegt nur noch Linie: Mexiko verkauft Staats-Flugzeug
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21:59 03.12.2018
Die mexikanische Präsidenten-Maschine ist in die USA abgeflogen. Quelle: El Universal/El Universal via ZUMA Wire/dpa
Mexiko-Stadt

Letzter Flug als mexikanische Regierungsmaschine: Die Boeing 787, die bisher den Präsidenten des Landes transportiert hat, ist am Montag in Richtung USA abgeflogen und soll dort verkauft werden. Das Flugzeug soll auf einem Logistik-Flughafen im kalifornischen San Bernardino gewartet werden, bis sich ein Käufer findet. Der neue Präsident Mexikos, Andrés Manuel López Obrador, verzichtet auf die Nutzung der Maschine und will stattdessen Linie fliegen. Die Veräußerung der „José María Morelos y Pavón“ ist Teil des Sparprogramms des 65 Jahre alten Linkspolitikers.

Bereits nach seiner Vereidigung am Samstag war López Obrador mit einem Linienflug nach Veracruz gereist. Er untersagte Beamten die Nutzung von Privatflugzeugen. Zudem möchte er einen Großteil der 60 Flugzeuge und 70 Hubschrauber umfassenden Regierungsflotte verkaufen. Lediglich die aus Sicherheitsgründen notwendigen Maschinen sollen bleiben.

Trump gratuliert zur Vereidigung

Die „José María Morelos y Pavón“ hatte bei ihrer Anschaffung für López Obradors Vorgänger, Enrique Peña Nieto, rund 218,7 Millionen Dollar (etwas 192,8 Millionen Euro) gekostet. Für wie viel Geld das Flugzeug nun verkauft wird, ist offen.

Auf gute Zusammenarbeit mit dem neuen mexikanischen Präsidenten hofft übrigens Donald Trump. Der US-Präsident gratulierte López Obrador via Twitter zur Vereidigung für die großartige Unterstützung, die er vom mexikanischen Volk bekommen habe. „Wir werden für viele Jahre gut zusammenarbeiten.“

Von pach/dpa/RND

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