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Schmidt und Giscard d'Estaing fordern in Schuldenkrise Solidarität

International Schmidt und Giscard d'Estaing fordern in Schuldenkrise Solidarität

Angesichts der europäischen Finanzkrise haben Frankreichs früherer Präsident Valéry Giscard d'Estaing und Altbundeskanzler Helmut Schmidt mangelnde Solidarität beklagt.

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Schmidt (r.) traf Giscard d'Estaing in Hamburg.

Quelle: Angelika Warmuth

Hamburg. Der nationale Egoismus sei leider gewachsen, sagte der 86-jährige Giscard d'Estaing am Freitag in Hamburg. Er hoffe, dass der Geist der Zusammengehörigkeit wiederbelebt werden könne. Der Franzose war gemeinsam mit seinem Freund, dem früheren Kanzler Schmidt (SPD), zu einer Abschlussveranstaltung der Bucerius Summer School eingeladen.

Auch Schmidt forderte Solidarität mit Staaten wie Griechenland. Das finanziell angeschlagene Griechenland dürfe die Eurozone nicht verlassen, betonte der 93-Jährige. Leider sehe er unter den Regierungschefs momentan niemanden, der mit Tatkraft in dieser Schuldenkrise Führung übernehme. Der in Hamburg lebende Politiker war zwischen 1974 und 1982 Bundeskanzler. Der frühere liberale Zentrumspolitiker Giscard d'Estaing hatte zwischen 1974 und 1981 die Geschicke der "Grande Nation" geleitet.

dpa

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