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Politik Spahn: „Wäre auch gerne Kindergärtner geworden“
Nachrichten Politik Spahn: „Wäre auch gerne Kindergärtner geworden“
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18:04 03.12.2018
Jens Spahn (38) hätte sich durchaus vorstellen können, Erzieher zu werden. Es gehe im Job nicht nur um ein gutes Einkommen, sondern auch um Sinn und Erfüllung. Quelle: Christoph Schmidt/dpa
Berlin

Er will in der Politik ganz nach oben. Doch sein Leben hätte wohl durchaus anders verlaufen können: „Ich hätte mir gut vorstellen können, Kindergärtner zu werden“, erklärte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag.

„Ich sehe unglaublich gerne, wie sich Kinder entwickeln“, sagte der Kandidat um den CDU-Vorsitz, bei „Bild – Die richtigen Fragen“ zur Begründung. „Das sehe ich an meinem Neffen, der dieses Jahr zur Welt gekommen ist und bei meinem Patenkind: Zu sehen wie kleine Menschen groß werden, da Wegbegleiter sein, das ist eine unheimlich erfüllende Kiste.“

Auf die Nachfrage, ob die im Vergleich zu Ministergehältern fast lächerliche Bezahlung für Erzieher nicht abschreckend wirke, sagte der 38-Jährige: „Es geht nicht nur ums Geld, es geht auch um Erfüllung und Sinn.“ Aber politisch sei das auf seiner Agenda. Er trete für eine bessere Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern ein, die eine hohe Verantwortung hätten. „Was man bei einem Drei- oder Sechsjährigen da oben (tippt sich an die Stirn) nicht an Grundlagen schafft, holt man bei einem Sechzehnjährigen nicht mehr nach.“

Ein schelmische, kleine Anspielung

Aber am Ende habe er sein Hobby zum Beruf gemacht. Er sei gerne Politiker. Bereits mit 16 Jahren war Spahn in die Junge Union eingetreten. Aber, so fügte der gelernte Bankkaufmann schelmisch hinzu, sehe er zumindest einige Überschneidungen zwischen seinem Minister-Beruf und dem Job inmitten von drei- bis sechsjährigen Kindern.

 

Von cb/RND

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