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Stegner sieht Lange-Kandidatur kritisch

SPD-Vorsitz Stegner sieht Lange-Kandidatur kritisch

Der schleswig-holsteinische SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner hat ausgesprochen distanziert auf die Kandidatur der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange für den Bundesvorsitz der Partei reagiert.

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Ralf Stegner äußerte sich kritisch zu den Plänen von Simone Lange.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Kiel. "Unabhängig davon, dass jedes Mitglied der SPD das Recht hat, auf Bundesparteitagen für Führungsfunktionen der Partei zu kandidieren, wird sich der Landesverband zeitnah in den Gremien mit Simone Lange über ihre Bewerbung austauschen", erklärte Stegner am Dienstag schriftlich.

"Parallel zu Pressemeldungen" habe Lange den Landesvorstand über ihre Absicht informiert, beim nächsten Sonderparteitag für den Parteivorsitz zu kandidieren. Sie habe den Landesvorstand in einem Schreiben um Unterstützung für diese Kandidatur gebeten. "Davon unbenommen ist aber: Priorität hat für uns derzeit die sachliche Debatte über den vorliegenden Koalitionsvertrag mit der Union", äußerte Stegner weiter. "Diesem Mitgliedervotum gilt unsere volle Aufmerksamkeit."

Landesverband für "geordnetes Verfahren"

Der SPD-Landesverband von Schleswig-Holstein hat sich dagegen ausgesprochen, Andrea Nahles als kommissarische Parteivorsitzende zu benennen. Es gehe nicht gegen die Person Andrea Nahles, sondern es gehe darum, ein geordnetes Verfahren zu finden, damit nicht der Verdacht aufkomme, da werde etwas ausgeklüngelt, sagte der Bundestagsabgeordnete Sönke Rix am Dienstag. 

Von dpa

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