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Politik Trump nennt Apple-CEO bei Treffen „Tim Apple“
Nachrichten Politik Trump nennt Apple-CEO bei Treffen „Tim Apple“
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10:18 07.03.2019
US-Präsident Donald Trump und Apple-CEO Tim Cook (r.). Quelle: Kevin Dietsch/imago
Hannover

Tim Cook ist Apple-Chef und eine prägende Figur der globalen Wirtschaft. Er ist immerhin Manager und CEO des wertvollsten Unternehmens der Welt. Der Name ist ein Begriff, den Apfel-Konzern kennt schließlich jeder. Jeder? Donald Trump dürfte sich bisher wenig mit dem Nachfolger von Steve Jobs befasst haben.

Während eines Treffens im Weißen Haus spricht der US-Präsident aus, was niemand für möglich gehalten hätte. Er nannte den Apple-CEO „Tim Apple“. Die beiden trafen sich, um über die Bedeutung der Technologie in der Bildung zu sprechen.

Dann passiert es: Tim Cook unterstreicht, „dass jedes Kind in den USA lernen sollte, zu Programmieren“. Trump versucht den Ball in seiner unnachahmlichen Art zurückzuspielen und hat offenbar einen Blackout.

Danke „Tim Apple

„Du hast große Investitionen in unserem Land getätigt – das schätzen wir sehr, Tim Apple“, sagt Donald Trump trocken und ohne mit der Wimper zu zucken.

Der Fauxpas ist nicht der erste Versprecher des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Auch bei der Lockheed Martin-Chefin Marillyn Hewson machte er den Firmen- zum Nachnamen. Also: Marillyn Lockheed.

Israels Premier „Betanjahu“

Nicht einmal seine engsten Mitarbeiter sind vor Trumps kreativen Namensgebungen gefeit. So nannte er seinen Sicherheitsberater „Mike“ Bolton. Richtig wäre John Bolton. In anderen Fällen vermischte Trump Vor- und Nachnamen. Den israelischen Premier Benjamin Netanjahu machte er zu „Betanjahu“.

Beobachter werfen dem US-Präsident Kalkül vor, um seinen Gesprächspartner zu verunsichern. Sie vermuten eine Strategie dahinter. Vor allem konnte er sich früher im Gespräch mit Tim Cook – vor seinem Versprecher – an dessen Namen erinnern (Livestream hier, Minute 40:26).

Von RND/Alex Krenn

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