Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Politik USA schicken Sondergesandten nach Israel
Nachrichten Politik USA schicken Sondergesandten nach Israel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:00 24.07.2017
Seit einem Anschlag auf israelische Polizisten Mitte Juli ist die Stimmung am Tempelberg aufgeheizt. Quelle: dpa
Washington

Angesichts der angespannten Lage rund um den Tempelberg in Jerusalem schicken die USA einen Sondergesandten in den Nahen Osten. Wie der Sender CNN am Sonntag unter Berufung auf die US-Regierung mitteilte, ist der Spitzendiplomat Jason Greenblatt auf dem Weg nach Israel. „Wir befinden uns im Gespräch mit den betreffenden Parteien und sind verpflichtet, eine Lösung für das aktuelle Sicherheitsproblem zu finden“, wurde ein Regierungssprecher zitiert.

Wegen der Eskalation der Gewalt haben Schweden, Frankreich und Ägypten eine Sondersitzung des Weltsicherheitsrats beantragt. Dialog, Deeskalation und die Wahrung des Status quo an den heiligen Stätten seien unbedingt notwendig, twitterte Schwedens Außenministerin Margot Wallström. Drei arabische Attentäter hatten am 14. Juli am Tempelberg zwei israelische Polizisten getötet. Sie wurden dann selbst erschossen. Daraufhin installierte Israel Metalldetektoren, was Unruhen auslöste. Dabei starben vier Menschen, Hunderte wurden verletzt.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

An der israelischen Botschaft in Jordanien hat ein Sicherheitswachmann nach Angaben des israelischen Außenministeriums zwei Jordanier erschossen. Der Zwischenfall ereignete sich am Sonntagabend in einem Wohngebäude, das von Botschaftsangestellten benutzt wurde.

24.07.2017

Niedersachsen will die Verhüllung des Gesichts mit einem Nikab an Schulen verbieten. Der Vorsitzende der Türkische Gemeinde in Deutschland Gökay Sofuoglu befürwortet nun das geplante Verbot. Man könne so unnötige Diskussionen darüber vermeiden, wer die richtige Muslima sei, sagte Sofuoglu.

24.07.2017

In der afghanischen Hauptstadt Kabul detonierte am frühen Montagmorgen eine Autobombe in der Nähe des Hauses des stellvertretenden Regierungsgeschäftsführers. Mindestens 24 Menschen kamen ums Leben. 42 Verletzte sind in Krankenhäuser gebracht worden. Der Fahrer der Autobombe starb beim Anschlag.

24.07.2017