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Verbale Tiefschläge in Serie

Streit um Glücksspielgesetz Verbale Tiefschläge in Serie

Mit verbalen Tiefschlägen haben drei prominente Landespolitiker ihrer gegenseitigen Abneigung in Pressemitteilungen Ausdruck gegeben. Anlass bot am Dienstag das umstrittene schleswig-holsteinische Glücksspielgesetz, auf dessen Grundlage fünf neue Lizenzen an Anbieter vergeben wurden.

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Das schleswig-holsteinische Glücksspielgesetz sorgt ungebrochen für erhitzte Gemüter.

Quelle: dpa

Kiel. Der CDU-Glücksspielexperte Hans-Jörn Arp überschrieb seinen Pressetext „Stegners „Management by Nilpferd“: Auftauchen, Maul aufreißen, Abtauchen!“ Gemeint war SPD-Fraktionschef Ralf Stegner, der zuletzt am Freitag im Landtag das noch von CDU und FDP eingeführte Glücksspielgesetz als Grundlage für Geldwäsche und organisierte Kriminalität und praktisch erledigt bezeichnet hatte, weil die rot-grün-blaue Regierungskoalition es abschaffen will.

 FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki legte am Dienstag nach: Stegner habe sich „erneut als inhaltsleerer Windbeutel entpuppt“. Der SPD-Politiker ließ das nicht auf sich sitzen: „Der parlamentarische Arm der Glücksspiellobby im schleswig-holsteinischen Landtag zeichnet sich durch konsequente Niveaulosigkeit aus — das gilt für Auftritte außerhalb und im Parlament und das kennzeichnet auch die Pressemitteilungen der Herren Arp und Kubicki.“

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Sportwetten

In Schleswig-Holstein haben fünf weitere Unternehmen Lizenzen für Sportwetten erhalten. Das teilte das Innenministerium am Dienstag in Kiel mit. Damit bieten jetzt zwölf Firmen im Norden Sportwetten an.

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