Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Politik Weitere Griechenland-Hilfe in der CDU nicht unumstritten
Nachrichten Politik Weitere Griechenland-Hilfe in der CDU nicht unumstritten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:03 22.08.2013
Wolfgang Bosbach vermutet, dass mit dem Hilfsprogramm für Griechenland nur mehr Zeit gekauft weredn soll. Quelle: Fredrik von Erichsen
Berlin

Bosbach gehört zu den Politikern in der Union, die den Euro-Rettungskurs für falsch halten und in der Vergangenheit gegen die Hilfe für das hoch verschuldete Krisenland gestimmt haben.

Schäuble hatte zuvor in ungewohnter Deutlichkeit erklärt, es werde in Griechenland noch einmal ein Hilfsprogramm geben müssen. Ein Sprecher der Bundesregierung sagte allerdings später, es gebe bei dem Thema keinen neuen Sachstand.

Bosbach kritisiert, "dass wir nur mehr Zeit kaufen und die Probleme nicht grundlegend lösen". An einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone führe kein Weg vorbei. "Dem Land fehlt die Wirtschaftskraft und die internationale Wettbewerbsfähigkeit, um sich aus eigener Kraft an den Märkten zu behaupten."

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Knicks, Fischereiverbote, Grünlandschutz - die Opposition nimmt im Landtag die Politik des Umweltministers aufs Korn. Die Regierung legt ein Gesetz vor, das CO2-Speicher in Schleswig-Holstein verhindern soll. Und die CDU will die Steuerpläne von SPD und Grünen für ihren Wahlkampf nutzen

22.08.2013

Bei einem massiven Bombardement in der Nähe von Damaskus hat das syrische Regime am Mittwoch nach Angaben von Rebellen Giftgas eingesetzt und Hunderte Menschen getötet.

21.08.2013

Der US-Soldat Bradley Manning ist für die Weitergabe von Staatsgeheimnissen an die Enthüllungsplattform Wikileaks zu 35 Jahren Haft verurteilt worden. Zudem wurde der 25-Jährige unehrenhaft aus der Armee entlassen und rückwirkend degradiert, wie das US-Militärgericht in Fort Meade bei Washington am Mittwoch bekanntgab.

21.08.2013
Anzeige