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Politik „Wir wollen den Bundeskanzler stellen“
Nachrichten Politik „Wir wollen den Bundeskanzler stellen“
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15:38 25.01.2017
Voller Tatendrang: Martin Schulz und Thomas Oppermann auf dem Weg in die SPD-Bundestagsfraktion in Berlin. Quelle: dpa
Berlin

Der frisch ausgerufene aber noch nicht gekürte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz stellte sich den Abgeordneten der SPD-Fraktion vor. Im Anschluss daran gaben Fraktionschef Thomas Oppermann und Schulz kurze Statements ab. Oppermann betonte, Schulz sei mit großem Beifall begrüßt und mit noch größerem Beifall verabschiedet worden. „Es war ein erfolgreicher Auftakt für das Wahljahr. Wir werden ihn nach Kräften unterstützen.“

Schulz: „Die Menschen müssen uns das Vertrauen geben“

Martin Schulz gab sich bescheiden: „Ich habe mich mit der Bitte um Unterstützung und Vertrauen an die Fraktion gewandt.“ Er betonte, dass der Abgeordnete und die SPD im Dienst des Bürgers stünden. „Die Menschen müssen uns das Vertrauen geben. Der tägliche Kampf des sich Behaupten-Müssens in der Gesellschaft muss im Mittelpunkt des sozialdemokratischen Verständnisses stehen.“

Als weiteren Punkt sprach der 61-Jährige die Verteidigung der Demokratie an. Dass es Parteien gäbe, die Menschen wie Höcke nicht rausschmissen, sagte er, ohne dessen Namen zu nennen, sei ein Zeichen für das Auseinanderdriften der Gesellschaft.

„Wir wollen den Bundeskanzler stellen“

„Die Fliehkräfte der Krise setzen die Kräfte der Demokratiefeinde frei – der Schutzwall dagegen heißt SPD. Die Bewahrung des Zusammenhalts in der Gesellschaft heißt Verteidigung der Demokratie.“ Und dann gab Schulz das Ziel dieser Bemühungen aus: „Wir wollen, in welcher Konstellation auch immer, den Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland stellen.“

Von RND/dk

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