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Schleswig-Holstein Live-News am Morgen, 25.01.2017
Nachrichten Schleswig-Holstein Live-News am Morgen, 25.01.2017
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09:58 25.01.2017
Von Günter Schellhase
Live-News Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Sie haben ein schönes Foto gemacht, haben etwas Tolles erlebt, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de. Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den Günter Schellhase macht.

+++ 10 Uhr: Auf Wiedersehen +++

An dieser Stelle beenden wir die Live-News und sind am Donnerstag wieder für sie da.

+++ 9.55 Uhr: Serverausfall: Flughafen Hamburg für kurze Zeit lahmgelegt +++

Am Flughafen Hamburg konnten am Mittwochmorgen für rund eine halbe Stunde Flugzeuge weder starten noch landen. „Aufgrund eines Server-Ausfalls ist der Flugbetrieb seit 8.31 eingestellt“, teilte der Flughafen via Twitter mit. Bis 8.56 Uhr war der Flughafen geschlossen, wie eine Sprecherin berichtete. Danach sei der Flugbetrieb teilweise wieder aufgenommen worden. Mit Verspätungen sei zu rechnen, ergänzte die Sprecherin. Am Vormittag wurde nach ihren Angaben unter Hochdruck an dem IT-Problem gearbeitet. Es habe kurzzeitig keine Verbindung zur Flugsicherung gegeben, weshalb der Betrieb eingestellt werden musste, erläuterte die Sprecherin. Wie viele Flüge sich wegen des Server-Ausfalls verspäteten, konnte sie noch nicht beziffern. Die Passagier-Terminals seien am Vormittag aber nicht voller als üblich, ergänzte sie.

+++ 9.50 Uhr: Achtung Blitzer in Kiel +++

An der Hofholzallee soll stadteinwärts in Höhe des Restaurants eine Radarfalle stehen. Dort sind max. 30 km/h erlaubt.

+++ 9.43 Uhr: Bundesweite Durchsuchungen gegen rechte Szene +++

Die Bundesanwaltschaft geht seit den frühen Morgenstunden gegen eine militante rechtsradikale Gruppe in Deutschland vor. In mehreren Bundesländern laufen Durchsuchungen, unter anderem in Niedersachsen, Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Berlin und Baden-Württemberg. In Berlin durchsuchten Polizisten am Morgen in Berlin-Moabit ein Haus. Es habe sich um Amtshilfe für die Bundesanwaltschaft gehandelt, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Bundesanwaltschaft wollte im Laufe des Tages Details bekanntgeben.

+++ 9.25 Uhr: Das bringt der Tag +++

Schulz stellt sich SPD-Bundestagsfraktion vor: Der neue SPD-Hoffnungsträger Martin Schulz stellt sich am Mittwoch (12 Uhr) der Bundestagsfraktion der Sozialdemokraten vor. Die Sondersitzung war einberufen worden, nachdem der bisherige Parteichef Sigmar Gabriel Schulz als Kanzlerkandidaten und für den Parteivorsitz vorgeschlagen hatte. Gabriel will Außenminister werden, Ex-Justizministerin Brigitte Zypries soll das Wirtschaftsministerium übernehmen - beide stehen dem Gremium ebenfalls Rede und Antwort.

USA und Mexiko verhandeln über Beziehungen in der Ära Trump: Nach den heftigen Angriffen von US-Präsident Donald Trump gegen Mexiko verhandeln am Mittwoch und Donnerstag Vertreter beider Länder über die Zukunft der Beziehungen zwischen den Nachbarn. An dem Treffen in Washington nehmen der Stabschef im Weißen Haus, Reince Priebus, Trumps Schwiegersohn und enger Berater Jared Kushner, Trumps Chefstratege Stephen Bannon und der Nationale Sicherheitsberater Michael Flynn teil. Mexiko schickt Außenminister Luis Videgaray und Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo.

Gabriel stellt neuen Jahreswirtschaftsbericht vor: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel stellt an diesem Mittwoch (14 Uhr) in Berlin die aktuelle Konjunkturprognose der Bundesregierung vor. Die Vorlage des Jahreswirtschaftsberichtes nach der Kabinettssitzung dürfte Gabriels letzter größerer Termin als Wirtschaftsminister sein. Denn nach seinem Verzicht auf eine Kanzlerkandidatur und den SPD-Vorsitz will Gabriel als Außenminister im schwarz-roten Kabinett weitermachen.

Rundfunkbeitrag beschäftigt erneut das Bundesverwaltungsgericht: Das Bundesverwaltungsgericht befasst sich am Mittwoch (10 Uhr) erneut mit dem Rundfunkbeitrag. Den Richtern liegen unter anderem Klagen von Wohnungsinhabern vor, die den Beitrag für ihre Zweitwohnung nicht entrichten wollen.

+++ 9.10 Uhr: Schwentinental: Rattengift im Fahrradkorb +++

Eine Frau aus Schwentinental hat sich am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr bei der Polizei gemeldet, nachdem sie in einem Fahrradkorb eines Kinderfahrrads in der Eiderstraße mehrere Beutel Rattengift entdeckt hatte. Unklar sei nach Polizeiangaben, ob das Gift gezielt oder versehentlich dort abgelegt wurde. Beamte der Polizeistation Schwentinental haben die Beutel sichergestellt und suchen nach Zeugen, die etwas beobachtet haben beziehungsweise nach der Person, die die Beutel möglicherweise versehentlich in den Fahrradkorb gelegt hat, anstatt diese fachgerecht zu entsorgen. Hinweise an die Polizei Tel. unter 04307/82360.

+++ 9.05 Uhr: Landtag berät über Abschiebung von Flüchtlingen und die HSH Nordbank +++

Das Nein der Landesregierung zur umstrittenen Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan steht am Mittwoch im Zentrum der Landtagsdebatte. Solange der Bund keine anderen Informationen zur Lage in dem Land liefert als ein Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, will Innenminister Stefan Studt (SPD) sich nicht an Sammelabschiebungen beteiligen. Die Opposition fordert dagegen schnellere Abschiebungen und auch die Einrichtung einer entsprechenden Abschiebehaftanstalt.

Im Plenum geht es zudem um die faulen Schiffskredite, die beide Länder der HSH Nordbank im vergangenen Jahr abgenommen haben und die geplante Absenkung der Kreditermächtigung für die hsh portfoliomanagement AöR von 6,2 auf 4,9 Milliarden Euro. Sie verwaltet die Kredite. Laut einem Regierungsbericht hat sich die Entwicklung auf den Schifffahrtsmärkten seit der Übertragung des Portfolios noch weiter verschlechtert. Die für 2,4 Milliarden Euro übernommenen Kredite für 256 Schiffe haben demnach weiter an Wert verloren.

Thema sind im Parlament am ersten von ausnahmsweise nur zwei Sitzungstagen in diesem Monat auch eine von den Piraten ins Spiel gebrachte Lockerung des Bestattungsrechts und die Bekämpfung des Terrorismus. Dazu liegen mehrere Anträge der Oppositionsfraktionen vor.

+++ 8.45 Uhr: Maut-Änderungen im Kabinett - Anti-Maut-Treffen in Brüssel +++

Die Bundesregierung will trotz Protesten von Nachbarstaaten und der Opposition ein geändertes Modell der Pkw-Maut auf den Weg bringen. Dazu will das Kabinett am Mittwoch (9.30) Nachbesserungen beschließen, die Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) mit der EU-Kommission vereinbart hat. Parallel wollen sich auf Initiative Österreichs Vertreter mehrerer deutscher Nachbarländer in Brüssel treffen. Die Regierung in Wien hält auch ein geändertes Modell für EU-rechtswidrig und droht mit Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Grüne und Linke im Bundestag fordern ein Aus der Maut.

Beim Treffen am Nachmittag in Brüssel werden Experten aus Österreich, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Polen, Tschechien und Ungarn erwartet. Der österreichische Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) sagte, bei der deutschen Maut würden letztlich nur Ausländer zur Kasse gebeten. „Dagegen werden wir vorgehen.“ Ziel des „Koordinierungstreffens“ sei es, „sich mit allen Anrainerstaaten auszutauschen und eine gemeinsame Allianz zu bilden“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, zu dem auch die "Kieler Nachrichten" gehört.

Dobrindts Plänen zufolge sollen die Preise der Kurzzeittarife für Fahrer aus dem Ausland stärker differenziert werden. Inländische Besitzer abgasarmer Euro-6-Fahrzeuge sollen als Ausgleich für ihre Mautzahlungen bei der Kfz-Steuer um rund 100 Millionen Euro mehr entlastet werden als derzeit vorgesehen. Die Pkw-Maut steht seit Juni 2015 im Gesetzblatt, wird bisher aber nicht umgesetzt. Die Änderungen müssen noch durch Bundestag und Bundesrat. Dobrindt plant den eigentlichen Maut-Start mittlerweile für 2019. Die Opposition verlangt einen Stopp der Pkw-Maut. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Bundesregierung will ein geändertes Modell der Pkw-Maut auf den Weg bringen. Quelle: dpa

+++ 8.32 Uhr: Mount Everest soll nach Erdbeben neu vermessen werden +++

Der höchste Berg der Welt soll neu vermessen werden. Indien will eine Expedition zum Mount Everest schicken, um zu prüfen, ob der Achttausender nach dem Erdbeben vor zwei Jahren kleiner geworden ist. Die Mission soll in zwei Monaten starten. Offiziell misst der höchste Berg der Welt, der zwischen Nepal und China liegt, 8.848 Meter. Die Zahl beruht auf einer Messung durch indische Fachleute aus dem Jahr 1955. China kam bei einer Neuvermessung im Jahr 2005 nur auf 8.844 Meter.

Wissenschaftler vermuten, dass das verheerende Erdbeben in Nepal von einer Stärke von 7,8 im April 2015 auch Auswirkungen auf die Höhe des Berges hatte. Schätzungen zufolge soll der Gipfel wenigstens einen Meter an Höhe verloren haben. Der Himalaya ist ein relativ junges Gebirge, das durch die Kollision von zwei tektonischen Erdplatten entstand und das jährlich immer noch um etwa zwei Zentimeter wächst. Auch nach der Neuvermessung wird der Mount Everest der höchste Berg der Welt bleiben. Der in Pakistan gelegene K2 ist mehr als 200 Meter kleiner.

Der Mount Everest soll neu vermessen werden. Quelle: dpa

+++ 8.19 Uhr: Zahlreiche Autos zerkratzt +++

Zum wiederholten Mal ist es in Lübeck zu einer Reihe von Sachbeschädigung durch Zerkratzen von Autos gekommen. Autobesitzer haben bei der Polizei seit dem 21. Januar 2017 elf Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung erstattet, der Schaden an den elf zerkratzten Fahrzeugen beläuft sich nach Behördenangaben auf etwa 6000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

+++ 8.02 Uhr: Kölner Polizei will Karneval wieder mit Fahrzeugsperren sichern +++

Nach den Lastwagen-Anschlägen von Nizza und Berlin wird es an Karneval in Köln Fahrzeugsperren geben. „Die allgemeine Sicherheitslage, die Bedrohung durch Terrorismus, hat Auswirkungen auf das Handeln der Polizei“, sagte Polizeipräsident Jürgen Mathies. Bereits beim Feuerwerksspektakel „Kölner Lichter“ - kurz nach dem Lastwagen-Anschlag von Nizza - habe man Fahrzeugsperren eingesetzt. Die Ereignisse von Berlin hätten die Notwendigkeit nochmals verdeutlicht. „Wir werden auch an Karneval wieder Fahrzeugsperren sehen. Zum Teil aus Beton, zum Teil aus anderen Fahrzeugen“, sagte Mathies.

+++ 7.48 Uhr: ADAC moniert Mängel an Fernbus-Bahnhöfen +++

Der Autoclub ADAC stellt Deutschlands Fernbus-Bahnhöfen ein überwiegend schlechtes Zeugnis aus. An vielen Stationen fehlten elektronische Anzeigetafeln und Dächer an den Bahnsteigen, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des Autoclubs. Der Bürgersteig sei oft zu schmal für Rollstuhlfahrer. Der ADAC hatte zehn Fernbus-Bahnhöfe getestet, von denen sechs nur die Note ausreichend oder schlechter bekamen. Die Bahnhöfe in Göttingen und Bremen wurden gar mit „sehr mangelhaft“ bewertet. Das Angebot der Städte spiegele nicht die Bedürfnisse der Fahrgäste wider, so der ADAC. Es müsse dringend nachgebessert werden. Testsieger war Stuttgart.

+++ 7.33 Uhr: Erinnerungen an Roy Black +++

Gerhard Höllerich, wie er mit richtigem Namen hieß, war ein insbesondere ab Mitte der 1960er- bis in die 1970er-Jahre populärer deutscher Schlagersänger (u. a. „Ganz in Weiß“ 1966). Geboren wurde er am 25. Januar 1943 in Bobingen-Straßberg und starb am 9. Oktober 1991 im Alter von 48 Jahren in Heldenstein bei Mühldorf am Inn. Dieses Jahr hätte er seinen 74. Geburtstag gefeiert.

+++ 7.26 Uhr: Viele Flüchtlinge in Deutschlands Fahrschulen +++

Mit Verspätung hat der vom Fahrlehrerverband erwartete Ansturm von Flüchtlingen auf Deutschlands Fahrschulen begonnen. Die Menschen aus Syrien oder dem Irak kämen erst seit Oktober 2016 in nennenswerter Zahl zum Unterricht, sagte der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF), Gerhard von Bressensdorf, vor dem 55. Deutschen Verkehrsgerichtstag (VGT), der am Donnerstag in Goslar offiziell eröffnet wird. Der Grund: Erst seit Oktober stehen Prüfungsunterlagen auch in arabischer Sprache zur Verfügung. Innerhalb von drei Monaten hätten sich jetzt aber schon rund 10 000 Flüchtlinge in den Fahrschulen angemeldet, sagte von Bressensdorf. Es kämen vorwiegend Männer. Arabisch sei mittlerweile die am meisten genutzte ausländische Sprache in Führerscheinprüfungen.

+++ 7.12 Uhr: Prozess gegen mutmaßlichen Hintermann von Enkeltrickbetrügern beginnt +++

Vor dem Hamburger Landgericht beginnt am Mittwoch (9.15 Uhr) ein Prozess gegen einen mutmaßlichen Hintermann einer Enkeltrickbetrüger-Bande. Dem 29-Jährigen Polen wird gewerbs- und bandenmäßiger Betrug in 43 Fällen vorgeworfen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Er soll in 16 Fällen erfolgreich gewesen sein und auf diese Weise 290 000 Euro ergaunert haben.

Der Angeklagte und dessen Mittäter gingen dabei laut Anklage so vor: Sie riefen von Polen aus ältere Leute in Deutschland und Luxemburg an und gaben sich als nahe Angehörige aus, die unvorhergesehen in finanzieller Not geraten seien. Die Anrufer baten die Senioren um Geld.

Die Taten sollen zwischen November 2011 und Mai 2014 verübt worden sein. Der 29-Jährige war im Juli vergangenen Jahres in Ungarn festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert worden. Das Gericht hat insgesamt 69 Termine bis Dezember 2017 angesetzt.

+++ 6.56 Uhr: Guten Morgen! +++

Was soll man zum Wetter sagen? Es ist halt Winter. Darum ist es auch kalt. Die Temperaturen liegen um den Gefrierpunkt. Niederschlag wird es nicht geben. Starten Sie gut in den Tag.

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