Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Schleswig-Holstein Defekte Brennstäbe werden untersucht
Nachrichten Schleswig-Holstein Defekte Brennstäbe werden untersucht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:51 30.01.2018
Das Akw Brunsbüttel hatte 2011 die Berechtigung zum Leistungsbetrieb verloren und befindet sich seitdem im sogenannten Nachbetrieb. Quelle: Christian Hager/dpa
Brunsbüttel/Kiel

Nunmehr lägen für das Vorhaben alle behördlichen Genehmigungen und Zustimmungen vor. Die Forschungsanlage liegt in Studsvik südlich von Stockholm.

Es geht um 13 einzelne Brennstäbe, die im Laufe der Betriebszeit seit den Siebzigerjahren wegen Schäden aus dem zugehörigen Brennelement entnommen wurden. Es handelt sich dabei um unterschiedliche Fabrikate mit unterschiedlichen Arten von Defekten. Das Akw Brunsbüttel hatte 2011 die Berechtigung zum Leistungsbetrieb verloren und befindet sich seitdem im sogenannten Nachbetrieb. 2012 beantragte Vattenfall die Stilllegung und den Abbau. Bis auf die 13 Defektstäbe befindet sich im Kraftwerk kein Kernbrennstoff mehr.

Der Transport dieser Brennstäbe hat eine weit geringere Dimension als der von Castor-Behältern. In diesen werden bis zu 52 Brennelemente transportiert, die zusammen mehr als 5000 Brennstäbe enthalten können. Deshalb sind Castor-Behälter wesentlich dickwandiger als der Behälter für den Transport der 13 defekten Brennstäbe nach Schweden.

Von dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit einer Änderung des Waldgesetzes will die Landesregierung in Kiel den Betrieb von Waldkindergärten erleichtern. Nach der Anhörung betroffener Verbände stimmte die Regierung am Dienstag einem entsprechenden Gesetzentwurf des Landeswirtschafts- und Umweltministeriums zu.

30.01.2018

Im Fall des Diebstahls von über zwei Millionen Euro aus einem Geldtransporter eines Sicherheitsunternehmens aus Melsdorf hat die betroffene Firma Belohnungen in einer Gesamthöhe von 65.000 Euro ausgelobt. Das Geld war am vergangenen Mittwoch (24. Januar) während einer Fahrt von Hamburg nach Kiel verschwunden.

30.01.2018

Der Prozess gegen einen Marine-Ausbilder wegen Misshandlung von Offiziersanwärtern ist wegen einer schweren Erkrankung des Angeklagten kurzfristig aufgehoben worden. Der Mann sei nicht verhandlungsfähig, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag.

30.01.2018
Anzeige