5 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Defekte Brennstäbe werden untersucht

AKW Brunsbüttel Defekte Brennstäbe werden untersucht

Vattenfall will die 13 defekten Brennstäbe aus dem Reaktorbetrieb des abgeschalteten Atomkraftwerks Brunsbüttel in einer kerntechnischen Anlage in Schweden erforschen lassen. Das Energieministerium habe die erforderlichen Zustimmungen erteilt, um die Brennstäbe auf den Transport vorzubereiten.

Voriger Artikel
Gesetz soll Waldkindergärten absichern
Nächster Artikel
Stickstoffdioxid-Belastung ist gesunken

Das Akw Brunsbüttel hatte 2011 die Berechtigung zum Leistungsbetrieb verloren und befindet sich seitdem im sogenannten Nachbetrieb.

Quelle: Christian Hager/dpa

Brunsbüttel/Kiel. Nunmehr lägen für das Vorhaben alle behördlichen Genehmigungen und Zustimmungen vor. Die Forschungsanlage liegt in Studsvik südlich von Stockholm.

Es geht um 13 einzelne Brennstäbe, die im Laufe der Betriebszeit seit den Siebzigerjahren wegen Schäden aus dem zugehörigen Brennelement entnommen wurden. Es handelt sich dabei um unterschiedliche Fabrikate mit unterschiedlichen Arten von Defekten. Das Akw Brunsbüttel hatte 2011 die Berechtigung zum Leistungsbetrieb verloren und befindet sich seitdem im sogenannten Nachbetrieb. 2012 beantragte Vattenfall die Stilllegung und den Abbau. Bis auf die 13 Defektstäbe befindet sich im Kraftwerk kein Kernbrennstoff mehr.

Der Transport dieser Brennstäbe hat eine weit geringere Dimension als der von Castor-Behältern. In diesen werden bis zu 52 Brennelemente transportiert, die zusammen mehr als 5000 Brennstäbe enthalten können. Deshalb sind Castor-Behälter wesentlich dickwandiger als der Behälter für den Transport der 13 defekten Brennstäbe nach Schweden.

Von dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Schleswig-Holstein 2/3