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Blick in den Tag Blick in den 18.12.2017
Nachrichten Schleswig-Holstein Blick in den Tag Blick in den 18.12.2017
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19:11 17.12.2017
Am Montag wird das Friedenslicht auch mit dem Kieler Rathaus geteilt. Quelle: Sonja Paar
Kiel

Pfadfinder bringen Friedenslicht ins Rathaus

Auch in diesem Jahr wird das Kieler Rathaus in der Vorweihnachtszeit von einem ganz besonderen Licht erleuchtet. Seit mehr als 30 Jahren wird von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem ein Friedenslicht entzündet und nach Wien gebracht. Von dort aus wird es an Kinder aus ganz Europa weitergereicht. In diesem Jahr steht die Friedenslichtaktion unter dem Motto „Auf dem Weg zum Frieden“. Eine Pfadfindergruppe wird Oberbürgermeister Ulf Kämpfer am Montag um 16.30 Uhr das Friedenslicht übergeben. Als Symbol für den Frieden wird es bis in den Januar im Rathaus gegenüber der Ehrenhalle an der Rotunde im Haupteingangsbereich brennen.

Nachhaltigkeitspreis wird vergeben

„Nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln in und an der Kieler Förde“ – so lautete das Thema für den Kieler Nachhaltigkeitspreis 2017. Die Landeshauptstadt vergibt am Montag diesen Preis zum zweiten Mal. Verliehen wird er für innovative Ideen, Konzepte und Projekte, die den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen. Der Nachhaltigkeitspreis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird unter den Preisträgerinnen und Preisträgern aufgeteilt. Von 18 Bewerbungen werden 13 ausgezeichnet.

Rendsburg-Eckernförde verabschiedet Haushalt

In seiner letzten Sitzung des Jahres verabschiedet der Kreistag von Rendsburg-Eckernförde den Haushalt für 2018. Die öffentliche Sitzung beginnt um 15 Uhr im Kreishaus an der Kaiserstraße in Rendsburg.

Polizei beginnt mit Öffentlichkeitsfahndung nach G20-Gewalttätern

Gut fünf Monate nach den G20-Krawallen wollen die Hamburger Polizei und Staatsanwaltschaft mit einer Öffentlichkeitsfahndung beginnen. Es sollen Fotos und Videosequenzen veröffentlicht werden, auf denen mutmaßliche Gewalttäter zu erkennen sind. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft will das Vorgehen am Montag im Polizeipräsidium erläutern. Die Polizei schätzt, dass in den drei Tagen vom 6. bis zum 8. Juli 5000 bis 6000 Täter aktiv waren. Die Soko "Schwarzer Block" führe 3000 Ermittlungsverfahren, hatte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer Anfang Dezember gesagt.

Der Polizei liegen riesige Datenmengen im Umfang von mehr als zehn Terabyte vor. Neben eigenen polizeilichen Aufnahmen werteten die Beamten Überwachungskameras von Bussen, Bahnen und Bahnhöfen aus. Außerdem hätten zahlreiche Bürger Tausende Dateien auf ein Hinweis-Portal hochgeladen. Bei der Auswertung sollen Geodaten und eine Gesichtserkennungssoftware helfen. Die für die Öffentlichkeit zugänglichen Aufnahmen seien nach fünf Tatkomplexen geordnet worden, beispielsweise nach Plünderungen oder dem Tatort Elbchaussee, sagte Polizeisprecher Timo Zill.

Von kn online

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