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Schleswig-Holstein Wolfsfreie Zone stößt auf Widerstand
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10:36 20.11.2018
Von Ulf B. Christen
Die CDU hat auf ihrem Parteitag in Neumünster wolfsfreie Zonen gefordert. Nicht machbar, kontert das Umweltministerium. Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert
Kiel

Die derzeitige Rechtslage lasse zudem eine "Entnahme" von Wölfen in einzelnen Gebieten nicht zu. "Wir sind gespannt, wie die CDU diesen Vorschlag im Land umsetzen möchte", hieß es aus dem Ministerium von Jan Philipp Albrecht (Grüne).

CDU verteidigt den Beschluss

Der CDU-Landtagsabgeordnete Hauke Göttsch verteidigte den Parteitagsbeschluss. "„Wir müssen den Wolf durch Abschüsse in solche Gebiete verdrängen, in denen er sich von Wildtieren ernähren kann." Möglich sei das etwa im Segeberger Forst. "Wenn der Wolf dort klarkommt, können wir mit ihm leben, sonst eben nicht."

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EU soll Wolfsobergrenze festlegen

Göttsch verwies darauf, dass die CDU für eine Änderung der Rechtslage plädiert. Demnach soll die EU eine Wolfs-Obergrenze festlegen und so eine Bestandsregulierung und wolfsfreie Gebiete ermöglichen. Vom Bund wünscht sich die Nord-CDU klare Kriterien für "Problemwölfe", um gefährliche Tiere per Schutzjagd aufspüren und abschießen zu dürfen.

Wölfe in Schleswig-Holstein

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