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Schleswig-Holstein De Abrafaxe kaamt to uns
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12:00 09.04.2018
De Abrafaxe sünd in'e Hansetiet ünnerwegens. Quelle: Mosaik-Verlag

 „Ich werde euch in ein Geheimnis einweihen. Niemand außer mir kennt es“, swiestert de ole Fru in’e Reetdackkaat in Califax‘ Ohr rin. So füng de ganze Geschichte an:  „Mein Vater gab es einst an mich weiter, denn ihr müsst wissen, mein Vater war ein Likedeeler“. Nu sünd de dree Abrafaxe aver böös neeschierig wurrn, wat dat denn op sik hett mit düsse snaakschen Likedeeler. Dat weern jo so’n Aart Seeröver, de op’e Ostsee ünnerwegens weern un de Scheep vun’e Hanse kapert hebbt. Kloor, datt de veel Gold inkasseert hebbt. Aver den Schatz enfach so utbuddeln – nee, dat warrd nix. Denn de ole Fru kennt blots en lierlütt Stück vun’t Geheemnis. Nu mööt se also de annern dree Erben vun’e Likedeeler söken. Un denn geiht de Reis ok all los. Rund üm’e Ostsee. Vun Nowgorod bit na Kiel, vun Hamborg bit na Stralsund . . .

 „Es weiß niemand so ganz genau, wo die Reise hingeht“, smüüstert Maren Ahrens vun‘ Mosaik Verlag an’t Telefon, „aber Lübeck und das Marzipan werden eine große Rolle spielen.“ De Hansestadt kennt de Redakschoon vun‘e Comic-Stars nipp un nau. Besünners dat Hanse-Museum, vertellt de Lektorin: „Wir waren alle zusammen da und haben es uns angeguckt. Das war schon sehr spannend.“ Se wüllt sogor mit dat Museum tosamenarbeiten un jümmers ganz bestimmte Utstellungs-Stücke in ehr Hefte rinbringen. „Das werden wir dann im Mittelteil extra vorstellen“, verklaart de Mitarbeiterin, de siet twintig Johr Füer un Flamm is för ehr Arbeit. So’n Besöök is en Deel vun’e Recherche, dormit ok all’ns stimmig is in’e Geschichten.

Kloor is ok all, datt de dree Abrafaxe jichtenswann na Meckelnborg kaamt: „Das wird wohl im Juli-Heft sein“, meent de Lektorin, „und dann schnacken die auch mal Platt“, soveel dörft se all verraden. „Das wird nicht zu speziell sein und immer so, dass es auch jeder versteht – aber eben ein bisschen breiter gesprochenes Hochdeutsch mit speziellen plattdeutschen Wörtern.“ Hölp holt sik de Abrafax-Macher vun buten: „Ich bin ja selbst Mecklenburgerin und mein Vater redet ja auch Platt. Oder auch die Verwandten und Freunde meiner  Kollegen.“ Wobi – de dree lütten Pöörkse sünd jo so oder so echte Spraak-Talente: „Sie sprechen anscheinend alle Sprachen dieser Welt“, sineert de Meckelnborgerin un amüseert sik, „und man kann die alle verstehen. Komisch, oder?“ Dat schall dor so en Trick geven . . . aver dor will se nix vun naseggen: „Das bleibt ein ungeklärtes Rätsel“, lacht se sik en. Dor liggt wiss wedder düsse „verflixte Nebel“ över . . .

Wiss is: Se schnackt nich blots de groten Spraken op’e Welt, se kennt sik sogor ok mit’e lütte Spraken un ok mit’e verscheden Dialekte ut. Wat för plietsche Spraak-Genies! Ob dat nu Bayrisch is, Rheinlännisch, Sächsisch, Schwääbsch oder Plattdüütsch – gor keen Problem. Dormit will sik de Verlag nich blots för de Sprakenveelfalt stark maken, se wüllt de Minschen ok en ganz bestimmte Egenort mit op‘ Wech geven. Datt en nipp un nau seggen kann: Ik bün vun hier . . . ik kaam ut Bayern, Berlin oder Sachsen oder eben vun’e Ostsee-Küst. Also Jungs - hollt ju Kopp un Nacken stief!

www.abrafaxe.com

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