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Schleswig-Holstein Weniger Flüchtlinge kommen in den Norden
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09:03 02.06.2018
Die Zahl der nach Schleswig-Holstein kommenden Flüchtlinge ist weiter rückläufig. Quelle: Michael Kaniecki (Archiv)
Kiel

Die Zahl der nach Schleswig-Holstein kommenden Flüchtlinge ist weiter rückläufig. Bis Ende April wurden in den Erstaufnahmen im Norden 1537 Hilfesuchende registriert, für deren Aufnahme das Land zuständig ist, wie aus dem aktuellen Zuwanderungsbericht des Innenministeriums hervorgeht. Das waren 300 Flüchtlinge weniger als im Vorjahreszeitraum. 2016 waren in den ersten vier Monaten des Jahres noch 5416 Hilfesuchende in den Norden gekommen.

Afghanen stellten in den ersten vier Monaten mit 15,35 Prozent den größten Anteil unter den registrierten Flüchtlingen, gefolgt von Syrien (14,83 Prozent) und dem Irak (12,95). Im Jahr 2017 hatte der Anteil der Afghanen noch bei gut 20 Prozent gelegen.

Von Januar bis April haben dagegen 370 Menschen den Norden wieder verlassen. Bei 236 Fällen handelte es sich laut dem Zuwanderungsbericht um unterstützte freiwillige Ausreisen (Gesamtes Jahr 2017: 1629), 73 Personen wurden in ihre Heimat oder aufnahmepflichtige Drittländer abgeschoben (2017: 338). Außerdem gab es 61 Überstellungen nach dem Dublin-Verfahren (2017: 139).

Von lno

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