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Schleswig-Holstein So stürmisch wird es im Norden
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10:46 18.03.2019
Die Schleswig-Holstein-Flagge weht im Sturm. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Schleswig-Holstein liegt laut DWD weiter unter Tiefdruckeinfluss in einer flotten westlichen Strömung. Das hat Sturmböen und vereinzelt Gewitter zur Folge.

An der Nordsee können die Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h (Bft 8 bis 9) aus Südwest bis West erreichen. Im restlichen Land sind Windböen um 55 km/h (Bft 7), zeitweise auch stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8), möglich. Bei solchen Windgeschwindigkeiten können einzelne Äste herabstürzen.

Die Warnung vor Sturmböen in Schleswig-Holstein gilt von Sonntag, 19.03 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 19 Uhr. 

Ein starkes Gewitter soll über den Kreis Segeberg und den Kreis Ostholstein in der Zeit von 10.31 Uhr bis 11.15 Uhr ziehen. Laut DWD ist mit Blitzschlag zu rechnen. Bei der Art von Gewitter können Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Während des Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich.

So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Am Montag muss bei wechselnder Bewölkung mit Regenschauern und kurzen Gewittern gerechnet werden. Die Temperatur liegt bei 8 Grad. In Böen weht ein stürmischer Wind aus westlichen Richtungen. In der Nacht lockert es auf, der Wind flaut ab. Die Tiefstwerte liegen knapp über dem Gefrierpunkt.

Zunehmend freundlicher wird es am Dienstag. Es ist mit Höchstwerten um 9 Grad zu rechnen. Stark bewölkt und etwas Regen lautet die Vorhersage für Mittwoch. Im Nordwesten von Schleswig-Holstein werden es 9 Grad, sonst etwa 11 Grad.

Rückblick: Sturm beeinträchtigte Verkehr - Pferd unter Baum begraben

Sturm und Unwetter haben am Freitag den Straßen- und Zugverkehr in Norddeutschland beeinträchtigt. Umgestürzte Bäume verursachten auf der A21 bei Bad Oldesloe eine Vollsperrung.

Eine heftige Windböen sorgte am Freitag auch dafür, dass in Struvenhütten eine Buche umstürzte. Zwei Pferde, die auf der Weide standen, wurden unter dem Baum begraben. Die Feuerwehr konnte zwar eines der Vierbeiner retten, das zweite Pferd war aber sofort tot.

Von KN-online

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