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Schleswig-Holstein 800 Teilnehmer probten Zusammenarbeit
Nachrichten Schleswig-Holstein 800 Teilnehmer probten Zusammenarbeit
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16:02 14.11.2018
In Schleswig-Holstein gab es eine Anti-Terror-Übung. Polizei und Rettungsdienst trainierten in Schleswig den Ernstfall. Quelle: Ulf Dahl (Symbolfoto)
Schleswig

Rund 800 Polizisten und Rettungskräfte haben am Mittwoch in Schleswig-Holstein ihre Zusammenarbeit bei Großeinsätzen trainiert. Wegen der Übung kam es im Tagesverlauf in Schleswig zu kurzfristigen Beeinträchtigungen, wie die Polizei nach Abschluss der Übung mitteilte.

Allein rund 500 Polizisten und etwa 50 Rettungskräfte probten in der Schleidörfer Straße und in der Straße Auf der Freiheit den Ernstfall.

Mehr Beamte und Fahrzeuge in Schleswig als sonst

Wegen der Übung waren die Polizei und der Rettungsdienst des Kreises Schleswig-Flensburg in der Stadt Schleswig mit deutlich mehr Beamten und Fahrzeugen präsent als sonst.

Ziel der Polizei war es, das Zusammenwirken verschiedener Einheiten und des Rettungsdienstes bei der Bewältigung komplexer und lebensbedrohlicher Einsatzlagen zu trainieren.

Auch an der A21 wurde geübt

In die Übung wurde auch eine Aktion am Parkplatz Rehbrook an der Autobahn 21 bei Tremsbüttel einbezogen. Dort richteten die Einsatzkräfte für mehrere Stunden eine Kontrollstelle ein und leiteten den Verkehr zeitweise in Richtung Süden ab.

Rund 50 Polizisten aus der Polizeidirektion Ratzeburg waren dort im Einsatz. Sie wurden bei der Übung von Schiedsrichtern beobachtet. Die Beamten wollen den Verlauf der Übung nun auswerten und daraus mögliche Optimierungsbedarfe ableiten.

Von KN/dpa

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