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Schleswig-Holstein Fahrer unverletzt, sechs Rehe sofort tot
Nachrichten Schleswig-Holstein Fahrer unverletzt, sechs Rehe sofort tot
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16:54 10.07.2018
Wer einen Wildunfall nicht verhindern konnte, sollte als erstes die Unfallstelle absichern und dann die Polizei informieren. Quelle: Wolfgang Kumm
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Flensburg

Sechs der angefahrenen Rehe verendeten an der Unfallstelle, fünf flüchteten verletzt. Die meisten Unfälle ereigneten sich in der Dunkelheit, bzw. Dämmerung.

Die Polizei gibt Tipps, wie das Risiko eines Wildunfalls verringert werden kann:

Außerhalb geschlossener Ortschaften sollte immer mit Wildtieren gerechnet werden. Hirsche und Rehe sind dämmerungsaktiv, können aber vor allem jetzt, in der Erntezeit, auch tagsüber plötzlich auftauchen. Wildschweine sind gerne nachts unterwegs.

Man sollte vorsichtig fahren und jederzeit bremsbereit sein. Jeder sollte nur so schnell fahren, dass auch in Kurven jederzeit kontrolliert gebremst werden kann, ohne dabei die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren.

Abblenden und  bremsen bei Wildwechsel! Kontrolliert abbremsen und gegebenenfalls hupen, wenn Wild auf der Straße steht. Ein Wildtier ist in seinem  Verhalten unberechenbar. Es kann flüchten, plötzlich stehen bleiben und auch umdrehen und zurückkommen. Wo ein Tier zu sehen ist, gibt es weitere. Besser kontrolliert Zusammenstoßen, als unkontrolliert  Ausweichen. Riskante Ausweichmanöver gefährden den Gegenverkehr und Sie selbst.

Man sollte auf die Warnschilder achten. Aufgrund von Auswertungen werden diese vor allem an Strecken aufgestellt, wo es besonders häufig zu einem Wildwechsel kommt.

Die Augen der Tiere reflektieren das Licht! Wenn möglich mit Fernlicht fahren, um das Wild rechtzeitig zu erkennen. Deshalb: Fuß vom Gas, wer durch Waldstücke oder entlang von Wäldern oder Feldern fährt.

Kommt es zu einem Unfall, ist die Unfallstelle abzusichern und die Polizei zu verständigen! Diese informiert den zuständigen Jagdpächter. Auf keinen Fall sollten man ein Tier nach einem Unfall einladen und mitnehmen. Damit würde man sich wegen Jagdwilderei strafbar machen.

Und noch ein Tipp: Fahrsicherheitstraining besuchen. Diese werden regelmäßig von der Verkehrswacht und den bekannten Automobilclubs angeboten. Hier lernt man mit dem eigenen Fahrzeug professionelle Brems- und Ausweichmanöver.

Von KN

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