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Schleswig-Holstein Staatsanwaltschaft geht von Notwehr aus
Nachrichten Schleswig-Holstein Staatsanwaltschaft geht von Notwehr aus
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16:46 11.10.2018
Im Fall der tödlichen Schüsse auf einen Obdachlosen in Bad Oldesloe geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Polizist in Notwehr gehandelt hat. (Symbolfoto) Quelle: Ulf Dahl
Bad Oldesloe

Hinweise auf unterlassene Hilfeleistung gebe es nach gegenwärtigem Ermittlungsstand nicht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft in Lübeck am Donnerstag. Zeugenaussagen und Spuren am Tatort deuteten vielmehr darauf hin, dass das Opfer sehr schnell verblutet sei, nachdem es von den Schüssen getroffen wurde. 

Aufforderungen der Polizei soll der 21-Jährige ignoriert haben

Zuvor soll der psychisch kranke Mann die Beamten massiv mit einem Messer mit 18 Zentimeter langer Klinge bedroht haben. Aufforderungen der Polizei, das Messer wegzulegen, hatte er ignoriert. Auch Pfefferspray konnte ihn nicht stoppen.

Der 21-jährige Obdachlose war am Sonntag bei einem Polizeieinsatz von zwei Kugeln aus einer Dienstwaffe getroffen und tödlich verletzt worden. Er war offenbar psychisch krank. Er sei jedoch nicht als gefährlich eingestuft worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck, Christian Braunwarth, am Montag.

Von RND/dpa

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