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Schleswig-Holstein 22-Jähriger bei 32 Einbrüchen verdächtig
Nachrichten Schleswig-Holstein 22-Jähriger bei 32 Einbrüchen verdächtig
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12:38 07.10.2018
Von Kilian Haller
Der 22-Jährige sitzt bereits seit Monaten in Untersuchungshaft, weil er bei einem Einbruch geschnappt worden war. Jetzt glauben die Polizisten, dass sie ihm 32 Wohnungseinbrüche nachweisen können (Symbolbild). Quelle: Daniel Maurer/dpa
Hamburg

Insgesamt 520 Geschädigte von Haus- und Wohnungseinbrüchen waren auf Initiative der Ermittler hin schriftlich um ihre Mithilfe gebeten worden. Die Betroffenen schauten in die Diebesgutdatenbank der Webseite der Polizei Hamburg, um Gegenstände zu identifizieren. Dabei habe einer der Geschädigten eine Schmuckschatulle wiedererkannt, welche bei den Durchsuchungsmaßnahmen im Juni beim 22-Jährigen sichergestellt worden war.

"Darüber hinaus konnten durch kriminaltechnische Untersuchungen weitere zehn Taten in der Metropolregion Hamburg in 2018 nachgewiesen werden", sagte ein Sprecher der Polizei

Außerdem seien 20 weitere Fälle in Zusammenarbeit mit der Analyse- und Auswertungsdienstelle des LKA aufgeklärt und dem 22-Jährigen zugeordnet worden.

Die in Hamburg liegenden Tatorte befinden sich in folgenden Stadtteilen: Lohbrügge, Bergedorf, Blankenese, Othmarschen, Lurup, Groß Flottbek, Osdorf, Rissen, Niendorf, Nienstedten und Sülldorf.

Die in Schleswig Holstein liegenden Tatorte befinden sich in Norderstedt, Glinde und Kiel.

Die Ermittlungen des LKA 19/Castle dauern an.

Der 22-Jährige sitzt in Untersuchungshaft, weil er in ein Einfamilienhaus in Hamburg-Nienstedten eingebrochen haben soll. Der Mann war bei der Tat von den Hauseigentümern erwischt und auf seiner Flucht per Fahrrad von der Polizeigestellt worden.

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Die Schulden vieler Gemeinden in Schleswig-Holstein sind gestiegen, ein Ende ist kaum in Sicht. Einige Dörfer und Städte stehen vor einer Schulden-Explosion, für die künftige Generationen geradestehen müssen. Dabei zeigen viele Zahlen nur die Spitze des Eisbergs. Der Steuerzahlerbund mahnt bereits.

Robert Michalla 29.11.2018

Der an der Nordseeküste gestrandete tote Wal ist abtransportiert worden. Noch am Freitag wurde der neun Meter lange Meeressäuger zur Tierkörperbeseitigung gebracht.

Kay Steinke 06.10.2018
Schleswig-Holstein Bi’n Friisk-Funk op Föhr Warrd Platt, Freesch un Hochdüütsch schnackt - Radioo önj än frasch kamt rüt

Dat Studio Alkersum vun‘ Friisk-Funk is man lütt un liggt kommodig ünner’t Dack. Ut‘ Finster kann een wiet in’t Gröne kieken. Un wenn Heike Volkerts vör’t Mikro steiht, denn weet se glieks, wat buten op’e Insel Föhr för Wedder is. Mol glinstert de Sünn in’t Finster rin, mol kannst de Hand vör Ogen nich sehn – wieldatt de Nevel üm’e Fensterruten  wabern deit. Man egool, wie dat Wedder is – üm Punkt acht heet dat: „Moin an gud dai“. Dat is Freesch un heet soveel as „Moin un Goden Dag“. Siet acht Johr is de lütte Radiosenner to höörn. Morrns un nameddags för twee Stünnen. Jümmers op’e Frequenz 96,7 oder ganz modern per livestream in’t Nett oder as Podcast. „Das Projekt ist wegweisend für den Erhalt der friesischen Sprache“, hett de domolige Ministerpräsident Peter Harry Carstensen bi’n Sennestart vör acht Johr seggt.

Heike Thode-Scheel 06.10.2018