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Schleswig-Holstein Hier schlagen die Einbrecher zu
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10:00 30.07.2018
Von Alev Doğan
Einbrecher hebeln mitunter Fenster auf, um sich Zugang zur Wohnung zu verschaffen. In einer Grafik zeigen wir Ihnen, wo in Schleswig-Holstein am häufigsten eingebrochen wird. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa
Kiel

Insgesamt ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr um rund 30 Prozent gesunken – auf 5400 Fälle. Auch deutschlandweit ging die Gesamtzahl um 23 Prozent zurück. Der positive Trend setzt sich nach Angaben der Landespolizei bisher im laufenden Jahr fort.

Dies sei „sehr erfreulich“, sagt Landes-Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU). „Die psychischen Belastungen und Folgen bei Einbruchsopfern sind ja in den meisten Fällen viel größer und schwerwiegender als der materielle Schaden. Deshalb ist es so wichtig, dass wir alles daran setzen, die Zahlen weiter zu reduzieren.“

Übersicht: Einbruchsentwicklung in Schleswig-Holstein

Die Einbruchswahrscheinlichkeit ist nach Flensburg im Kreis Stormarn am höchsten, es folgen die kreisfreien Städte Neumünster und Kiel (siehe Grafik); zu den Kommunen mit dem geringsten Risiko zählten im vergangenen Jahr Henstedt-Ulzburg, Schwentinental und Eckernförde. Dort ging die Zahl der Fälle jeweils sehr deutlich zurück. Besonders stark gestiegen sind die absoluten Fallzahlen 2017 in Kronshagen und Bad Segeberg.

Interaktive Grafik: Wohnungseinbrüche in Schleswig-Holstein

Minister Grote setzt weiter auf Vorbeugung und verweist auf Förder-Programme, mit denen Schleswig-Holsteiner ihre Häuser besser sichern können. Darüber hinaus habe die Polizei in den vergangenen Jahren eine Reihe wirkungsvoller Maßnahmen umgesetzt. Kontrollen seien intensiviert und Informationen über Täter gebündelt und zentral ausgewertet worden, sodass Profile von Banden erstellt werden konnten.

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