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Schleswig-Holstein Flüchtlingsunterkunft Rendsburg öffnet wieder
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18:10 21.11.2018
Von Bastian Modrow
Innenminister Grote (CDU): Im ersten Quartal 2019 sollen wieder Flüchtlinge in Rendsburg untergebracht werden. Quelle: Frank Peter
Rendsburg/Kiel

Der zuständige Staatssekretär Torsten Geerdts hatte am Mittwoch Rendsburg Bürgermeister Pierre Gilgenast über die Entscheidung des Innenministers zur Wiederaufnahme der Flüchtlingsunterkunft informiert.

"Nach unseren ersten Gesprächen werden wir auch die weiteren Schritte jetzt in enger Abstimmung mit der Stadt umsetzen. Bereits im ersten Quartal 2019 wollen wir wieder Flüchtlinge am Standort Rendsburg unterbringen", sagte Geerdts - und zwar kurzfristig bis zu 500 Migranten.

Die Zeit bis zur Wiedereröffnung ist unter anderem erforderlich, um in der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne in Rendsburg die dem Bürgermeister zugesagte Polizeipräsenz sowie ein ausreichendes Betreuungsangebot für die Flüchtlinge, vor allem für Kinder und Jugendliche, sicherzustellen.

Nein aus Neumünster befeuerte die Entscheidung für Rendsburg

Ausschlaggebend für die Entscheidung des Ministeriums ist das Scheitern der ursprünglich geplanten Erweiterung der Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster auf bis zu 1500 Plätze. Neumünsters Oberbürgermeister Olaf Tauras hatte Grote in dieser Woche schriftlich mitgeteilt, dass es in der Ratsversammlung keine Mehrheit für eine Zustimmung zu den Plänen und dem für deren Umsetzung notwendigen Grundstücksverkauf gibt.

„Ich respektiere die Entscheidung der Stadtvertreter Neumünsters. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit der jetzt getroffenen Entscheidung eine gute Lösung gefunden haben", sagte Geerdts.

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