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Schleswig-Holstein 75 Bürgermeister besiegeln neues Bündnis
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14:26 10.02.2018
Von Heike Stüben
75 Bürgermeister bilden die neue Interkommunale Arbeitsgemeinschaft Kiel und Umland. Bei dem Premierenfoto vor dem Drathenhof in Molfsee waren auch Vertreter von Ämtern und Kreisen und Land dabei.
Molfsee

"Es ist ein Zusammenschluss auf der Bürgermeister-Ebene - und auf Augenhöhe. Auch Du, lieber Ulf, hast wie die kleinste Gemeinde nur eine Stimme", sagte Sönke Körber zum offiziellen Start der Kooperation für die Förde-Region Kiel/Umland in Richtung des Kieler Oberbürgermeisters Ulf Kämpfer. Körber, Amtsdirektor der Probstei, fungiert als 1. Vorsitzender der neuen Arbeitsgemeinschaft und sieht die Chancen für eine nachbarschaftliche Zusammenarbeit vor allem in den Bereichen Kitas und Schulen, Wohnen, Gewerbe, aber auch im ÖPNV. Das Bündnis soll zunächst als Plattform für Problemanalysen und Lösungsmodelle dienen. Was Nachbargemeinden dann daraus machen, entscheiden sie selbst.

Die Bürgermeister erhoffen sich aber auch mehr Schlagkraft bei der Durchsetzung gemeinsamer Interessen. Beispiel Wohnungsbau: Viele Gemeinden möchten Wohnraum schaffen, dürfen es aber nicht, weil die Grundstücke nicht innerhalb der vom Land festgelegten Entwicklungsachsen liegen. Das neue Bündnis will nun zügig mit der Landesplanung ausloten, wo auch rechts und links der Achsen Wohnungsbau möglich ist.

"Solch eine Zusammenarbeit bedeutet aber nicht, dass der soziale Wohnungsbau aus Kiel verschwindet und ins Umland verschoben wird. Das wird nicht passieren", sagte Kristina Herbst, Staatssekretärin im Innenministerium, begrüßte die neue Kooperation und versprach: "Das Land steht an Ihrer Seite."

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