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Schleswig-Holstein Mehr Erziehungsberatungen in SH 2017
Nachrichten Schleswig-Holstein Mehr Erziehungsberatungen in SH 2017
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14:09 08.10.2018
Eltern und ihre Kinder können bei Bedarf von der Jugendhilfe unterstützt werden.  Quelle: Jens Kalaene/dpa
Kiel

44 Prozent der Beratungen waren familiär bedingt: Partnerkonflikte, Sorgerechtsstreitigkeiten, Eltern/Stiefeltern-Kind-Konflikte, Scheidung/Trennung sowie kulturell bedingte Schwierigkeiten.

Auf Entwicklungsauffälligkeiten oder seelische Probleme von jungen Menschen gingen 13 Prozent der Erziehungsberatungen zurück. Dazu gehören Entwicklungsrückstände, Ängste oder Zwänge. Jeweils zwölf Prozent der Beratungen erfolgten wegen eingeschränkter Erziehungskompetenz der Eltern oder Sorgeberechtigten sowie aufgrund von Belastungen durch Problemlagen der Eltern (etwa Erkrankung, Behinderung, Suchtverhalten).

Viele Kinder im Grundschulalter

Bei 73 Prozent aller Erziehungsberatungen wurden nach Angaben der Behörde die Beratungsziele erreicht. Eine Beratung dauerte im Durchschnitt fünf Monate. 25 Prozent der Unterstützten waren jünger als sechs Jahre. Die Sechs- bis Elfjährigen stellten 34 Prozent, die Zwölf- bis 17-Jährigen 31 Prozent und die über 18-Jährigen neun Prozent. 14 Prozent hatten einen Migrationshintergrund. Bei 20 Prozent lebten die Herkunftsfamilie oder die jungen Volljährigen selbst ganz oder teilweise von Transferleistungen.

Mit Erziehungsberatungen soll Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme geholfen werden.

Von dpa

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