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Schleswig-Holstein Leckagen an zwei Rohren in Kühlkreis
Nachrichten Schleswig-Holstein Leckagen an zwei Rohren in Kühlkreis
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16:07 30.10.2018
Der betroffene Kühler im AKW Brunsbüttel wurde außer Betrieb genommen. Quelle: Carsten Rehder/dpa (Archivbild)
Brunsbüttel/Kiel

Der betroffene Kühler wurde außer Betrieb genommen. Die Leckage hatte keine Auswirkungen auf die Verfügbarkeit des Betriebskühlkreises und der zu versorgenden Kühlstellen, da auf einen parallel geschalteten Kühler umgeschaltet werden konnte.

Sachverständige hinzugezogen

Die Reaktorsicherheitsbehörde hat die Untersuchung des Ereignisses aufgenommen und unabhängige Sachverständige hinzugezogen. Die Vattenfall-Betreibergesellschaft hat das Ereignis der Kategorie "N" (Normalmeldung) zugeordnet und der Reaktorsicherheitsbehörde fristgemäß gemeldet. In Deutschland gibt es drei Dringlichkeitskategorien: Normalmeldung (N), Meldefrist fünf Arbeitstage, Eilmeldung (E), Meldefrist 24 Stunden und Sofortmeldung (S).

Der betroffene Betriebskühlkreis kühlt eine Reihe von Verbrauchern im Kernkraftwerk wie Lüfter, Notstromversorgungseinrichtungen oder Pumpen.

Das Kernkraftwerk Brunsbüttel ist bereits seit 2007 dauerhaft abgeschaltet und befindet sich im Nachbetrieb. Die Stilllegung wird vorbereitet.

Von KN-online

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