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Schleswig-Holstein Sirenen geben mehrfach falschen Alarm
Nachrichten Schleswig-Holstein Sirenen geben mehrfach falschen Alarm
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21:43 16.03.2019
Sämtliche Sirenen im Kreis Herzogtum Lauenburg heulten am Sonnabendabend auf - mehrfach. Die Rettungsleitstelle war zunächst ratlos. Quelle: Martin Gerten/dpa/Symbolbild
Ratzeburg

Der erste Alarm ereignete sich gegen 17.40 Uhr, der zweite um 18.20 Uhr - und danach kamen noch weitere. Jedes Mal gingen sämtliche Sirenen gleichzeitig in den Probealarm-Betrieb.

„Wir als Leitstelle haben keinen Alarm ausgelöst“, berichtete Markus Wölms von der zuständigen Integrierten Regional-Leitstelle Süd (IRLS-Süd) in Bad Oldesloe den Lübecker Nachrichten (LN).

LN-Leser zeigten sich genervt und überrascht von den falschen Alarmierungen: „In Witzeeze war das schon das dritte Mal, dass die Sirene losgehen. Ich bin selber in der Freiwilligen Feuerwehr, wir wissen nie, ab wann was los ist oder nicht“, sagt Dominic Dreher (25). Auch Im Nachbarkreis gab es offenbar Fehlalarme. „In Köthel auch – und das ist Stormarn. Ist ein Technikfehler bzw. ein Softwarefehler“, schreibt Facebooknutzer Lars Peters. „Dreimal war jetzt die Sirene an hier in Groß Schenkenberg“, schreibt Alina Töllner per Facebook.

Um 20.48 Uhr informierte die Rettungsleitstelle Süd auch via Twitter über den Fehler: „In den letzten Stunden kam es im Kreis Herzogtum Lauenburg mehrfach zur Auslösung der Feuerwehrsirenen, dabei wurde das Signal ’Probealarm’ ausgegeben. Es liegt KEIN Einsatz oder gar eine Gefährdung vor.“ Techniker seien intensiv damit beschäftigt, an der Ursachensuche zu arbeiten:

Laut der Facebook-Seite der Freiwilligen Feuerwehr Bäk-Mechow-Römnitz handelt es sich um einen technischen Defekt:

16.03.19 - Fehlalarm - Ein technischer Defekt bei der Leitstelle hat zum Auslösen div. Sirenen im Umkreis geführt....

Gepostet von Freiwillige Feuerwehr Bäk-Mechow-Römnitz am Samstag, 16. März 2019

Besonders in Geesthacht reagierten viele Menschen erschrocken auf die Alarmierungen - dort befindet sich das (abgeschaltete) Atomkraftwerk Krümmel.

Von RND/kha

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