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Schleswig-Holstein Weniger Straftaten in Schleswig-Holstein
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18:32 14.03.2019
Die Polizei hat am Donnerstag ihre Kriminalstatistik für das Jahr 2018 vorgestellt.  Quelle: Juliane Häckermann (Symbolfoto)
Kiel

Das waren 2085 Delikte oder 1,1 Prozent weniger als 2017. Gestiegen ist im Vorjahresvergleich die Aufklärungsquote von 53,9 Prozent auf 54,5 Prozent im vergangenen Jahr.

Sank die Zahl aller registrierten Straftaten auf den niedrigsten Stand seit 1979, lag die Zahl der Diebstähle im vergangenen Jahr mit rund 74 000 Taten sogar auf dem niedrigsten Stadt seit 1969. "1993 waren noch fast 100 000 Diebstahlsdelikte mehr registriert worden", sagte Grote am Donnerstag. Rückgänge habe es auch bei Einbrüchen um 9,5 Prozent auf 4891 Fälle gegeben. "Das entspricht damit dem Stand von 2002."

Rückläufig waren auch Raub (minus 9,9 Prozent), Autodiebstahl (15,5) und Leistungskreditbetrug (26,6). Zugänge gab es bei Warenbetrug (15,3), sexueller Belästigung (29,5), Verbreitung pornografischer Schriften (37,2) und Mord (46,7).

Grafik: Straftaten je 1000 Einwohner in den Kreisen und kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins

Insgesamt wurden 71.169 Tatverdächtige ermittelt

Polizisten ermittelten 71.169 Tatverdächtige, 1572 weniger als im Vorjahr. Rechnet man ausländerrechtliche Delikte ab, betrug der Anteil ausländischer Tatverdächtiger 23,7 Prozent. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt aber nur 8,8 Prozent.

Lesen Sie auch: Straftaten in Boostedt mehr als verdoppelt

Bei 9,1 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen handelte es sich um Zuwanderer. "Sie sind zu fast 90 Prozent männlich und zu zwei Drittel unter 30 Jahre alt", sagte der Leitende Kriminaldirektor Peter Fritzsche. Am häufigsten werden ihnen Rohheitsdelikte Diebstähle vorgeworfen.

Von dpa

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