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Schleswig-Holstein Fahrlässige Tötung: Strafe gefordert
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14:55 11.03.2019
Ein Lkw-Fahrer muss sich in Flensburg vor Gericht verantworten. Er soll einen Radfahrer (14) erfasst haben. Quelle: Carsten Rehder/dpa (Symbolfoto)
Flensburg

Die Staatsanwaltschaft Flensburg forderte in dem Prozess am Amtsgericht Flensburg eine Haftstrafe von acht Monaten, ausgesetzt zur Bewährung. Die Nebenklage schloss sich den Ausführungen der Staatsanwaltschaft an.

Die Verteidigung hatte den Angaben zufolge auf Freispruch plädiert. Das Verfahren sei für alle Beteiligten, den Angeklagten eingeschlossen, stark belastend, sagte der Verteidiger nach Angaben des Gerichtssprechers.

Junge in Flensburg von Lkw überfahren

Ein Fahrlässigkeitsvorwurf sei dem Angeklagten nicht zu machen. Es stehe nicht fest, dass der Angeklagte den Unfall in Flensburg bei Anwendung der größtmöglichen Sorgfalt hätte vermeiden können. Das Amtsgericht will am 18. März um 9Uhr ein Urteil verkünden.

Der 14-Jährige war 4. September 2017 in Flensburg von einem Lastwagen überrollt und tödlich verletzt worden. Der Junge wurde noch in ein Krankenhaus gebracht, wo er seinen schweren Verletzungen erlag.

Von dpa

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